DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 6,08 € |
| 50 | 10% | 5,76 € |
| 150 | 15% | 5,44 € |
| 250 | 20% | 5,13 € |
Der Radial-Wellendichtring w38-72-10-ba aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 38 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt und Schmutzeintrag ab.
Diese Radial-Wellendichtung schließt den Spalt zwischen einer drehenden Welle und dem feststehenden Maschinengehäuse. Mit einem Innendurchmesser von 38 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Einbaubreite von 10 mm passt das Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen. Als berührende Dichtung dient der Ring dazu, das Austreten von Schmierstoffen aus Lagerräumen zu begrenzen und Schmutzpartikel sowie Spritzwasser fernzuhalten. Wellendichtringe w38-72-10-ba unterstützen dadurch den ruhigen und verschleißarmen Lauf gelagerter Wellen in Industrieantrieben.
Einsatzgebiete umfassen rotierende Wellen in Getrieben, Elektromotoren und Pumpen. Überall dort, wo Schmieröl oder Schmierfett im Inneren der Konstruktion gehalten werden soll, kommt dieses Dichtelement zum Einsatz. Die berührende Dichtlippe liegt direkt am Wellenumfang an. Dadurch eignet sich der Ring für Anwendungen, bei denen eine saubere Trennung von innerem Schmierbereich und äußerer Umgebung gefordert ist, um Schäden an nachgelagerten Maschinenteilen zu vermeiden.
Der Dichtkörper besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, auch als Perbunan geläufig), einem elastischen Werkstoff mit hoher Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Der nutzbare Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 °C, womit die Dichtung reguläre Betriebstemperaturen gängiger Maschinenbaugruppen abdeckt. Bei der Montage empfiehlt sich eine Gegenlauffläche auf der Welle ohne Riefen oder scharfe Kanten, damit die Elastomerlippe beim Aufschieben unbeschädigt bleibt.
Mit einem Innendurchmesser von 38 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung und einer Breite von 10 mm entspricht der Ring gängigen Standardabmessungen. Diese Werte bestimmen den passgenauen Sitz im Gehäuse und den Kontakt der Dichtlippe auf der rotierenden Wellenoberfläche.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 °C. Innerhalb dieser Spanne behält der NBR-Kautschuk seine nötige Flexibilität. Bei höheren thermischen Belastungen oder starker Reibungserwärmung an der Dichtkante sollte geprüft werden, ob die Betriebstemperatur im Kontaktbereich innerhalb dieses Grenzwerts bleibt.
Nitril-Butadien-Kautschuk eignet sich vor allem für Schmierstoffe auf Mineralölbasis sowie handelsübliche Schmierfette und Wasser. Bei synthetischen Spezialölen, aggressiven Lösungsmitteln oder Säuren muss im Einzelfall geprüft werden, ob das Material mit dem Fördermedium chemisch kompatibel ist, um ein Aufquellen der Dichtkante zu verhindern.
Die Orientierung der Dichtlippe richtet sich nach der primären Schutzaufgabe. Soll in erster Linie das Austreten von Öl oder Fett aus dem Aggregat verhindert werden, zeigt die Lippe mit ihrer Öffnung zur Medienseite nach innen. Dient die Anordnung vorrangig dem Fernhalten von Schmutz, wird sie nach außen gerichtet.
Wellenenden sollten angefast oder abgerundet sein, damit die weiche NBR-Dichtkante beim Überstreifen nicht beschädigt wird. Vorhandene Nuten oder Gewinde lassen sich mit Montagehülsen abdecken. Ein leichtes Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff erleichtert das Aufschieben und beugt Trockenlauf in den ersten Betriebsumdrehungen vor.
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