DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 2,83 € |
| 50 | 10% | 2,68 € |
| 150 | 15% | 2,54 € |
| 250 | 20% | 2,38 € |
Der Wellendichtring W20-35-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 35 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W20-35-10 BA dient dem sicheren Einschluss von Schmierstoffen in rotierenden Aggregaten. Das Elastomer NBR dichtet die Gehäusebohrung wirksam ab und gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Oberflächenrauheiten im Sitz aus. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf der Welle vor, sodass bei drucklosem Betrieb oder geringer Belastung keine Schmieröle austreten.
Diese Radialdichtung findet ihren Einsatz in rotierenden Systemen des allgemeinen Maschinenbaus. Das Bauteil dichtet rotierende Wellen gegen den Austritt von mineralischen Ölen oder Schmierfetten ab. Da die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, eignet sie sich speziell für saubere Einbauräume ohne äußere Schmutzeinwirkung. Die Auslegung erlaubt den Einsatz in Umgebungen mit einer Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar.
Der gummierte Außenmantel aus Perbunan (NBR) vereinfacht die Montage in metallische Gehäusebohrungen. Gegenüber metallischen Außenringen mindert das Elastomer das Risiko von Passungsrost und dichtet auch bei thermischen Maßänderungen des Gehäuses zuverlässig ab. Mit einem Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad deckt das Material die typischen Betriebsbedingungen ab. Vor dem Einpressen empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Außenfläche, um die Montagekräfte zu reduzieren.
Dieser Radialdichtring besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 35 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Die Abmessungen bestimmen die passende Zuordnung zu Welle und Gehäusesitz.
Die Ausführung ist für den drucklosen Betrieb sowie für Betriebsbedingungen mit einem Druck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke erfordern spezielle Druckdichtringe mit abgestützter Dichtlippe, da sich die Lippe sonst unzulässig verformt.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie erzeugt die erforderliche radiale Anpresskraft auf die rotierende Welle. Dadurch bleibt der Dichtkontakt auch bei Maßänderungen oder temperaturbedingten Materialschwankungen konstant erhalten.
Der verwendete Werkstoff NBR deckt einen kontinuierlichen Betriebsbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine werkstoffspezifische Flexibilität und unterstützt eine kontinuierliche Dichtwirkung gegenüber mineralischen Schmierfetten und Schmierölen.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle. Sie kommen dort zum Einsatz, wo die Dichtstelle durch gekapselte Gehäuse oder vorgeschaltete Abdeckungen bereits vor direktem Schmutz, Staub und Spritzwasser geschützt ist.
Zur Schonung der Dichtkante muss die Welle im Kontaktbereich drallfrei geschliffen sein, damit kein Schmierstoff nach außen gefördert wird. Eine saubere Fase am Wellenende schützt die feine Dichtlippe zudem vor Beschädigungen während des Aufschiebens.
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