DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W140-170-15 VIT dichtet rotierende Wellen mit 140 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Mit dem Wellendichtring W140-170-15 VIT erhalten Sie eine Radial-Wellendichtung für industrielle Anwendungen mit erhöhten thermischen oder chemischen Anforderungen. Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen im Betrieb aus. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtlippe gleichmäßig an der rotierenden Welle.
Diesen Radial-Wellendichtring setzen Sie primär zur Abdichtung von Schmierstoffen in Wellenlagerungen großer Aggregate ein. Aufgrund des Werkstoffs FKM deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau, in Industriegetrieben sowie in Pumpensystemen, in denen herkömmliche Elastomere an thermische Belastungsgrenzen stoßen. Der Dichtring ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt und hält aggressiven Medien stand.
Diese Bauform verzichtet bewusst auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe. Dadurch entsteht an der Welle eine geringere Reibleistung, was die Temperaturentwicklung an der Kontaktzone reduziert. Voraussetzung für den Einsatz ist eine saubere Betriebsumgebung oder eine konstruktiv vorgelagerte Labyrinthdichtung. Achten Sie bei der Montage auf eine drallfrei bearbeitete Wellenoberfläche sowie das sorgfältige Einpressen mit geeignetem Montagewerkzeug, um Beschädigungen an der Dichtkante zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Gesamtbreite von 15 mm entspricht das Bauteil gängigen Gehäusesitzen im Maschinen- und Anlagenbau. Für einen einwandfreien Betrieb muss die Gegenlauffläche auf der Welle passgenau auf die 140 mm Nenndurchmesser abgestimmt sein.
Der Dichtring aus FKM ist für einen thermischen Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Dadurch widersteht der Werkstoff hohen Betriebstemperaturen sowie aggressiven synthetischen Schmierstoffen. Für Tieftemperaturanwendungen unterhalb von -15 Grad sollten alternative Dichtungswerkstoffe geprüft werden.
Ausgelegt ist die Konstruktion für einen Überdruck von maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart dienen dem Rückhalt druckloser oder nur leicht druckbeaufschlagter Schmierstoffe in Getrieben und Lagern. Bei höheren Drücken besteht das Risiko, dass die Dichtlippe von der Welle abhebt oder übermäßig stark angepresst wird.
Die innenliegende Wurmfeder presst die Dichtlippe radial an die Wellenoberfläche. Da dieser Dichtring häufig in chemisch fordernden Umgebungen eingesetzt wird, wirkt rost- und säurebeständiger Federstahl vorzeitiger Korrosion entgegen. Dadurch bleibt die nötige Vorspannung im laufenden Betrieb erhalten.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe arbeiten mit reduzierter Reibung, da nur eine einzige Dichtkante an der Welle anliegt. Dies vermindert Reibungswärme und Wellenverschleiß bei höheren Drehzahlen. In geschützten Einbauräumen ohne direkten Schmutzanfall bietet diese Bauweise thermische Vorteile gegenüber zweilippigen Varianten.
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