DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W190-225-16 BASL dichtet rotierende Wellen mit 190 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutz ab.
Der Wellendichtring W190-225-16 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen industrieller Aggregate. Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 16 mm wird das Radialdichtelement in Gehäusebohrungen montiert. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, der Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen sowie Fetten aufweist. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch beim Anliegen an der Welle.
Dieses Radialdichtelement ist für Baugruppen ausgelegt, in denen Schmierstoffe im System verbleiben sollen. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Durch den kautschukummantelten Außenmantel gleicht der Dichtring fertigungsbedingte Rauheiten sowie thermische Ausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Zudem ist die Konstruktion für einen Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt, womit sich die Ausführung für drucklose oder druckarme Gehäuseräume empfiehlt.
Die Kennzeichnung BASL weist auf eine zusätzliche Staub- und Schutzlippe hin. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Austreten von Schmierstoffen verhindert, hält die vorgelagerte Schutzlippe Schmutz und Staubpartikel von der Dichtstelle ab. Diese Anordnung schützt die Kontaktzone auf der rotierenden Wellenoberfläche vor vorzeitigem Verschleiß durch Umgebungseinflüsse. Für eine ordnungsgemäße Funktion ist auf eine unbeschädigte Wellenlauffläche im Kontaktbereich zu achten.
Das Dichtelement weist einen Innendurchmesser von 190 mm auf und ist für entsprechende Wellen ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 225 mm für die Aufnahme in der Gehäusebohrung, während die axiale Gesamtbreite bei 16 mm liegt.
BASL kennzeichnet eine Bauform mit elastomerem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Der gummierte Außenmantel unterstützt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Die Schutzlippe hält Fremdkörper und Staubpartikel von der primären Dichtlippe fern.
Für NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) gilt ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. In dieser Spanne behält das Material seine elastischen Rückstelleigenschaften, sodass die Dichtkante gleichmäßig an der rotierenden Wellenoberfläche anliegt.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie eignet sich vorrangig für drucklose Gehäuseräume oder Baugruppen mit geringem Überdruck. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte Druckausführungen oder konstruktive Druckentlastungen erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe mechanisch vor. Sie erzeugt den erforderlichen radialen Anpressdruck auf die Wellenoberfläche, um die Dichtwirkung auch bei thermischer Bewegung oder fortschreitender Materialalterung aufrechtzuerhalten.
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