DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W110-130-13 BASL aus NBR schützt Wellen mit 110 mm Durchmesser bei 130 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite vor Schmutz und Schmiermittelverlust.
Der Radial-Wellendichtring W110-130-13 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen. Durch seinen Elastomer-Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan geläufig) eignet sich dieses Dichtelement vorrangig für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Der Ring ist vollständig kautschukummantelt. Dieser gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Oberflächenrauheiten der Gehäuseaufnahme aus.
Typische Einsatzbereiche liegen bei rotierenden Wellenanwendungen im allgemeinen Maschinenbau mit einem Wellendurchmesser von 110 mm. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die Welle konstant aufrecht. Gleichzeitig schirmt die zusätzliche Staub- und Schutzlippe das Innere vor eindringenden Partikeln, feinem Staub und Spritzwasser von außen ab. Das Dichtelement ist für Umgebungen mit einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die Bauform BASL kombiniert die primäre Dichtlippe mit einer vorgelagerten Schutzlippe. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass der Zwischenraum zwischen beiden Lippen beim Einbau leicht gefettet wird, um Trockenlauf zu verhindern. Das Material NBR deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Prüfen Sie vorab die Verträglichkeit mit Ihren eingesetzten Medien, da NBR für mineralische Standardöle ausgelegt ist, bei synthetischen Sonderölen jedoch Grenzen aufweist.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 130 mm für den Gehäusesitz und eine Breite von 13 mm. Diese drei Nennmaße bestimmen die passende Passung zwischen rotierender Welle und feststehender Gehäusebohrung.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen gummielastischen, vollständig kautschukummantelten Außenmantel in Kombination mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Die Hauptdichtlippe dichtet gegen austretendes Schmiermittel ab, während die Schutzlippe als Barriere gegen Schmutzeintrag von außen dient.
Der verbaute Werkstoff NBR (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer formstabil und elastisch genug, um den Schmierstofffilm auf der Welle zu halten.
Der Dichtring ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar spezifiziert. Bei höheren Betriebsdrücken besteht das Risiko, dass sich die Dichtlippe verformt oder abhebt, weshalb in solchen Fällen gesonderte Druckdichtringe erforderlich sind.
Die innenliegende Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Wellenoberfläche. Sie unterstützt den mechanischen Kontakt auch bei leichten Wellenbewegungen im laufenden Betrieb.
Richten Sie den Dichtring so aus, dass die offene Federseite zum abzudichtenden Schmierstoffmedium zeigt. Die Schutzlippe weist nach außen zur Schmutzseite. Es empfiehlt sich, den Hohlraum zwischen Schutzlippe und Dichtlippe vor dem Einbau mit geeignetem Fett zu füllen.
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