DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W44-55-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 44 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Temperaturen von -30 bis +100 °C ab.
Der Wellendichtring W44-55-7 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen in Maschinen und mechanischen Baugruppen. Mit den Abmessungen 44 mm Innendurchmesser, 55 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite hält das Bauteil flüssige Schmierstoffe im Gehäuseinneren zurück. Die Bauform BA zeichnet sich durch einen kautschukummantelten Außenmantel aus NBR (Perbunan) aus, der auch bei Gehäusen mit Wärmeausdehnung oder Oberflächenrauheit den Sitz unterstützt. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Welle aufrecht.
Diese Bauart kommt vor allem bei rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll. Durch die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe erzeugt der Dichtring geringe Reibungsverluste bei normalen Umgebungsbedingungen ohne starke Schmutzbelastung. Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar, womit sich die Dichtung für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme eignet. Der Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 °C deckt industrielle Standardanwendungen mit mineralölbasierten Schmierstoffen ab.
Der elastomere Außenmantel aus NBR gleicht leichte Rauheiten in der Gehäusebohrung aus und mindert das Risiko von Passungsrost am Außendurchmesser. Zudem erleichtert die Gummierung die Montage in geteilten Gehäusen oder Leichtmetallaufnahmen. Da dieser Wellendichtring W44-55-7 BA ohne Schutzlippe gefertigt ist, sollte die Umgebung weitgehend staubfrei sein oder eine zusätzliche externe Abdichtung erhalten. Vor dem Einbau empfiehlt sich eine rechtwinklige Ausrichtung zur Welle sowie das Benetzen der Dichtlippe, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 44 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 55 mm für die Gehäusebohrung und einer Einbaubreite von 7 mm entspricht die Dichtung genormten Bauräumen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in rotierenden Wellenanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 °C ausgelegt. Das Elastomer bietet eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen sowie Schmierfetten und eignet sich daher für reguläre Industrieanwendungen.
Die Konstruktion ist für drucklose Systeme sowie für Medien mit einem leichten Überdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei Betriebsdrücken über diesem Grenzwert kann sich die Dichtlippe unzulässig verformen, sodass druckbelastete Anwendungen andere Dichtungsprofile erfordern.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf der Welle vor. Dadurch gleicht sie minimale Wellenauslenkungen sowie temperaturbedingte Veränderungen des Elastomers aus und hält den stetigen Kontakt der Dichtkante zur Wellenoberfläche aufrecht.
Dichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen an der rotierenden Welle weniger Reibung sowie eine geringere Erwärmung als zweilippige Varianten. Sie eignen sich für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäusekonstruktionen, bei denen keine Schmutzpartikel von außen an die Dichtstelle gelangen.
Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtlippe mit Schmierstoff benetzt werden, um Anlaufverschleiß zu reduzieren. Der Dichtring wird mithilfe eines geeigneten Werkzeugs plan und rechtwinklig eingepresst. Scharfkantige Absätze an der Welle müssen vorab abgedeckt werden, um die Dichtkante nicht zu beschädigen.
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