DICHTOMATIK
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Wellendichtring W34-50-10 BA (34x50x10 mm) aus NBR schützt rotierende Wellen vor Schmierstoffaustritt bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad.
Der Wellendichtring W34-50-10 BA dichtet rotierende Maschinenelemente an Gehäusedurchtritten gegen das Entweichen von Öl und Schmierfett ab. Mit einem Innendurchmesser von 34 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie 10 mm Breite entspricht das Dichtelement gängigen Standardabmessungen im Maschinenbau. Als Werkstoff dient Nitrilkautschuk (NBR), der eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmiermitteln aufweist. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält die erforderliche radiale Vorspannung auf der Welle aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für rotierende Wellen an Gehäusedurchtritten mit mäßiger thermischer Beanspruchung. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt. Konstruiert für drucklose oder nahezu drucklose Systeme, hält der Ring einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar stand. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, arbeitet die Dichtkante mit reduzierter Reibung. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in sauberen Umgebungen ohne erhöhten Schmutzanfall von außen.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche des Typs BA erleichtert den Einbau in das Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Aufnahmebohrung wirksam aus. Zudem überbrückt die elastische Hülle thermische Dehnungsunterschiede zwischen Ring und Gehäusewand, etwa bei Leichtmetallaufnahmen. Für eine einwandfreie Funktion benötigt die Dichtkante eine sauber bearbeitete Gegenlauffläche auf der Welle. Ein leichtes Einfetten oder Einölen von Welle und Außenmantel vor dem Einpressen trägt dazu bei, Beschädigungen der Dichtlippe während der Montage zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 34 mm für die innere Bohrung, 50 mm für den Außendurchmesser sowie 10 mm für die Baubreite. Die Bohrung entspricht dem Durchmesser der abzudichtenden Welle, während der Außenmantel für eine Aufnahmebohrung von 50 mm ausgelegt ist.
Das Bauteil ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckunterschiede bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt. Für Hochdrucksysteme sind gesonderte Konstruktionen erforderlich.
Der verarbeitete Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Fensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung gegenüber herkömmlichen Mineralölen und Fetten. Bei dauerhaft höheren Temperaturen versprödet das Material schneller.
Ohne zusätzliche Schutz- oder Staublippe erzeugt der Dichtring ein geringeres Reibmoment an der rotierenden Welle. Das spart Antriebsenergie und reduziert die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Diese Bauform empfiehlt sich für geschlossene Bauräume, bei denen keine Partikel von außen eindringen.
Die innenliegende Schraubenzugfeder aus unlegiertem Stahl presst die Dichtlippe radial gleichmäßig auf die Wellenoberfläche. Sie gleicht minimale Wellenbewegungen sowie das Nachlassen der Eigenspannung des Gummis aus. Dadurch bleibt der Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche im Betrieb stabil.
Bei dieser Bauart umschließt das NBR-Elastomer den metallischen Versteifungskörper vollständig bis zum Außenumfang. Das Dichtelement schließt dadurch im Gehäusesitz statisch gegen Flüssigkeiten ab, selbst bei raueren Gehäusebohrungen oder Gehäusen mit thermischer Ausdehnung. Gleichzeitig mindert der Gummimantel das Risiko von Passungsrost.
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