INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,18 € | 3,46 € |
| 50 | 0,37 € | 3,27 € |
| 150 | 0,55 € | 3,09 € |
| 250 | 0,72 € | 2,92 € |
Der Wellendichtring G25-32-4 von INA dichtet Wellen mit den Maßen 25x32x4 mm ab und schützt durch die zusätzliche Schutzlippe vor Schmutzpartikeln.
Der Wellendichtring G25-32-4 von INA dient der radialen Abdichtung rotierender Wellen mit einem Durchmesser von 25 mm. Bei einem Außendurchmesser von 32 mm und einer schmalen Baubreite von 4 mm ermöglicht diese Dichtung platzsparende Konstruktionen. Das Elastomer NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab und zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis aus. Sie erhalten damit eine kompakte Dichtungslösung für unterschiedlichste industrielle Baugruppen.
Dieser Dichtring findet seinen Platz vorrangig in kompakten Lagerstellen und Gehäusen, bei denen geringer axialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch die Auslegung ohne metallische Zugfeder eignet sich der Ring besonders für Anwendungen mit geringen Druckdifferenzen von maximal 0,5 bar oder reinem Spritzölschutz. Die integrierte Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere gegen Staub und Schmutz von außen. So bleibt das Schmiermittel im Gehäuse, während äußere Partikel den Dichtbereich nicht erreichen.
Die Ausführung als kautschukummantelter Dichtring erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und unterstützt die statische Abdichtung bei leichten Rauheiten der Gehäusebohrung. Anders als federbelastete Ausführungen kommt dieser Ring ohne Zugfeder aus, was das Reibmoment an der Welle bei moderaten Drehzahlen reduziert. Gleichzeitig übernimmt die Schutzlippe eine wichtige Vorabscheidung von Umgebungsstaub. Für den Instandhalter und Konstrukteur bedeutet dies eine montagefreundliche Lösung, sofern der Betriebsdruck innerhalb der Grenze von 0,5 bar bleibt.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 25 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 32 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 4 mm auf. Diese kompakten Abmessungen machen ihn passend für schmale Bauräume in industriellen Antrieben und Lagerungen.
Bei Dichtringen ohne Zugfeder wird die radiale Anpressung der Dichtlippe rein über die Eigenspannung des Elastomers erzeugt. Dies verringert die Reibung auf der Welle und verhindert mechanische Federbeschädigungen. Diese Konstruktion eignet sich vor allem für drucklose Systeme oder Drücke bis höchstens 0,5 bar.
Die integrierte Schutzlippe wirkt als berührende oder spaltförmige Barriere gegen das Eindringen von Staub, Abrieb und Spritzwasser von außen. Während die Hauptdichtlippe den Austritt des Schmierstoffs verhindert, hält die Schutzlippe Verunreinigungen von der eigentlichen Dichtkante fern und trägt zum Schutz vor vorzeitigem Verschleiß bei.
Das Elastomer NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +110 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Fensters bleibt der Werkstoff elastisch und beständig gegen gängige mineralölbasierte Schmierfette und Industrieöle. Für heißere Anwendungen oberhalb von 110 Grad sind andere Werkstoffe erforderlich.
Der elastomere Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen gut ab, erfordert jedoch ein gleichmäßiges Einpressen rechtwinklig zur Wellenachse. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein leichtes Einölen oder Einfetten der Dichtlippe sowie der Welle. Um Beschädigungen der Dicht- und Schutzlippe zu vermeiden, sollten scharfkantige Wellenübergänge vorsichtig überbrückt werden.
Diese Ausführung ist für eine maximale Druckbelastung von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Das Bauteil eignet sich primär für drucklose Anwendungen oder Baugruppen mit minimalem Überdruck. Bei höheren Drücken sollten druckbeaufschlagte Spezialdichtringe eingesetzt werden, um ein Umklappen der Dichtlippe zu verhindern.
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