SD40-50-4 Wellendichtringe von INA
SD40-50-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA SD40-50-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
39,5 mm
Außendurchmesser
50,5 mm
Breite
4 mm
Material
Polyamid und PU-Elastomer
Ausführung
Kunststoff
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
zweilippig
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,003 kg
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Wellendichtringe INA SD40-50-4
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Wellendichtringe INA SD40-50-4

Der Wellendichtring SD40-50-4 von INA dichtet mit 39,5 mm Bohrung und zweilippiger Kunststoff-Konstruktion rotierende sowie axial bewegte Wellen ab.

Der Wellendichtring SD40-50-4 ist ein zweilippiges Dichtelement von INA zur Abdichtung kompakter Wellendurchführungen. Die Konstruktion kombiniert einen formstabilen Tragkörper aus Polyamid mit einem Lippenbereich aus verschleißfestem PU-Elastomer. Mit einem Innendurchmesser von 39,5 mm, einem Außendurchmesser von 50,5 mm und einer schmalen Breite von 4 mm eignet sich dieser Dichtring für Bauräume mit wenig Platz. Er hält Schmierstoffe im Gehäuse und schützt vor eindringenden Schmutzpartikeln.

Wofür eignet sich der Wellendichtring SD40-50-4?

Der Wellendichtring SD40-50-4 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit rotierenden Wellen oder axialen Hubbewegungen bei geringem axialem Bauraum. Durch die Kombination aus primärer Dichtlippe und zusätzlicher Schutzlippe dichtet das Bauteil Schmierfette sowie druckloses Öl ab und streift äußere Verschmutzungen ab. Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar.

Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau und in der Antriebstechnik bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. Dank des abriebfesten PU-Elastomers lässt sich der Ring auch als Abstreifer bei translatorischen Bewegungen verwenden.

Worauf kommt es bei der zweilippigen Ausführung des SD40-50-4 an?

Im Gegensatz zu vielen Standard-Wellendichtringen arbeitet dieses Modell ohne metallische Zugfeder. Die nötige Radialkraft auf die Welle erzeugt die Werkstoffspannung des thermoplastischen Elastomers im Verbund mit dem Polyamid-Tragkörper. Weil der Außenmantel aus Kunststoff besteht, empfiehlt sich ein gleichmäßiges Einpressen mit geeignetem Werkzeug, um Verkantungen im Gehäuse zu vermeiden.

Der Raum zwischen Dicht- und Schutzlippe dient der Aufnahme einer Schmierfettfüllung. Fetten Sie diesen Zwischenraum sowie die Lauffläche vor dem Einbau leicht ein, um Reibung und Verschleiß in der Einlaufphase zu reduzieren.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring SD40-50-4?

Der Wellendichtring SD40-50-4 besitzt einen Innendurchmesser von 39,5 mm, einen Außendurchmesser von 50,5 mm sowie eine schmale Breite von 4 mm. Diese Maße erlauben den Einbau in Gehäusebohrungen mit geringer axialer Tiefe. Vor der Montage sollten Sie Gehäusesitz und Wellendurchmesser genau abgleichen.

Welche Funktion erfüllt die zweilippige Bauform?

Zwei getrennte Dichtlippen übernehmen unterschiedliche Aufgaben: Die innere Dichtlippe hält den Schmierstoff in der Lagerstelle zurück, während die nach außen gerichtete Schutzlippe das Eindringen von Schmutz und Staub abwehrt. Der Hohlraum zwischen beiden Lippen nimmt Schmierfett auf, was die Reibung mindert und die Dichtwirkung unterstützt.

Warum kommt dieser Dichtring ohne Zugfeder aus?

Die nötige Anpresskraft auf die Welle erzeugt das elastische Polyurethan über seine eigene Vorspannung. Durch den Verzicht auf eine metallische Feder reduziert sich die Baubreite auf 4 mm. Gleichzeitig entfällt das Risiko abspringender oder korrodierender Federn bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich der Dichtring einsetzen?

Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten Polyamid und PU-Elastomer ihre mechanische Formstabilität und Elastizität. Bei Einsätzen außerhalb dieser Spanne verändern sich die Materialeigenschaften, weshalb die Grenzwerte im Betrieb eingehalten werden sollten.

Welchem Betriebsdruck hält der Wellendichtring SD40-50-4 stand?

Die Auslegung erlaubt eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar. Für hydraulische Systeme mit höheren Betriebsdrücken ist dieses Bauteil nicht vorgesehen. In drucklosen Schmiersystemen oder bei leichten Druckschwankungen erfüllt der zweilippige Kunststoffdichtring seine schützende Aufgabe vorschriftsmäßig.

Aus welchen Werkstoffen besteht der Wellendichtring?

Die Konstruktion verbindet zwei spezifische Kunststoffe in einem Bauteil: Den formstabilen Tragkörper bildet Polyamid, während der Lippenbereich aus thermoplastischem PU-Elastomer gefertigt ist. Dieses Polyurethan zeichnet sich durch hohe Abriebfestigkeit aus und sorgt für geringen Verschleiß auf der Gegenlauffläche.

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