GR6-10-2 Wellendichtringe von INA
GR6-10-2 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA GR6-10-2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
5,45 mm
Außendurchmesser
10,07 mm
Breite
2 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
mit außenliegender Stahlarmierung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,001 kg
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Wellendichtringe INA GR6-10-2
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Wellendichtringe INA GR6-10-2

Der Wellendichtring GR6-10-2 von INA bietet mit 5,45x10,07x2 mm kompakte Abdichtung aus NBR mit schützender Zusatzlippe und stabiler Stahlarmierung.

Der Wellendichtring GR6-10-2 von INA dichtet rotierende Wellen bei beengten Bauraumverhältnissen gegen Schmierstoffaustritt ab. Gefertigt aus NBR (Perbunan) deckt dieser Radialdichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Die Konstruktion besitzt einen Außendurchmesser von 10,07 mm bei einer Wellenbohrung von 5,45 mm und einer schmalen Breite von 2 mm. Dank der integrierten Staub- und Schutzlippe schützt die Dichtung empfindliche Lagerstellen vor Schmutzpartikeln von außen.

Wofür eignet sich der Wellendichtring GR6-10-2 im Betrieb?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem bei kompakten Wellenanordnungen und geringen radialen Einbauräumen zum Einsatz. Konstrukteure nutzen die Bauform bei moderaten Druckverhältnissen bis maximal 0,5 bar, um Fette oder drucklose Öle im Gehäuse zu halten. Durch die zusätzliche Schutzlippe eignet sich das Dichtelement für Umgebungen mit leichtem Staubanfall. Da keine metallische Zugfeder verbaut ist, arbeitet die Dichtkante mit geringer Eigenvorspannung und erzeugt entsprechend wenig Reibleistung auf der Welle.

Was bewirkt die außenliegende Stahlarmierung bei der Montage?

Die außenliegende Stahlarmierung verleiht dem Dichtring mechanische Stabilität und unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung. Beim Einpressen greift das Montagewerkzeug direkt am metallischen Außenmantel an, was einem Verkanten im Gehäusesitz vorbeugt. Für die Passung sind die Abmessungen von 5,45 mm Bohrung und 10,07 mm Außendurchmesser maßgebend. Der Werkstoff NBR eignet sich für gängige mineralische Schmierstoffe. Zudem sollte die Einbaulage beachtet werden, damit die Schutzlippe Schmutzeintrag von außen abhält.

Welche Maße weist der Wellendichtring GR6-10-2 auf?

Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 5,45 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 10,07 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 2 mm. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich der Radialdichtring besonders für kompakte Gehäusekonstruktionen und filigrane Baugruppen.

Für welchen Temperaturbereich ist das NBR-Material ausgelegt?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Dieses Elastomer zeigt eine gute chemische Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen, wodurch es vielfältige Aufgaben in industriellen Anwendungen übernimmt.

Warum kommt der Dichtring ohne Zugfeder aus?

Die federlose Bauart verringert die Reibleistung an der Welle bei kleinen Durchmessern und reduziert die Einbauabmessungen auf lediglich 2 mm Breite. Die Eigenelastizität der NBR-Dichtlippe reicht bei drucklosen Systemen bis maximal 0,5 bar aus, um Schmierstoffe im Innenraum zu halten.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Schutzlippe?

Die zusätzliche Staub- und Schutzlippe wirkt als berührende oder spaltförmige Barriere gegen äußere Einflüsse. Sie hält Schmutz, Staubpartikel oder Spritzwasser von der primären Dichtkante ab, was den Verschleiß der Welle mindert und den Erhalt der Lagerstelle unterstützt.

Welcher maximale Betriebsdruck ist für diesen Dichtring zulässig?

Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Der Wellendichtring ist für den Einsatz bei Normaldruck oder minimalen Differenzdrücken konzipiert. Bei höheren Betriebsdrücken besteht das Risiko, dass die federlose Dichtlippe abhebt, weshalb Druckentlastungen im System vorzusehen sind.

Welchen Vorteil bietet die außenliegende Stahlarmierung?

Der metallische Außenmantel dient einem festen Sitz in der Aufnahmebohrung. Er erleichtert die rechtwinklige Montage in Gehäusen und beugt Verformungen beim Einpressen vor. Gegenüber rein elastomeren Außenflächen bietet der Metallmantel bei passgenauen Bohrungen eine formstabile Führung.

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