DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W34-48-8 BASL (34x48x8 mm) dichtet rotierende Wellen mit Kautschukmantel und Schutzlippe gegen Schmierstoffverlust sowie Schmutzeintritt bis 0,5 bar ab.
Beim Wellendichtring W34-48-8 BASL handelt es sich um eine elastomere Radial-Wellendichtung der Bauform BASL für Wellen mit einem Durchmesser von 34 mm. Das Bauteil dichtet rotierende Maschinenelemente an Gehäusedurchtritten ab und trennt Schmierstoffe im Inneren von äußeren Partikeln. Dank des Elastomerwerkstoffs NBR deckt die Dichtung einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Gegenlauffläche.
Der Wellendichtring W34-48-8 BASL eignet sich für rotierende Wellen an Maschinengehäusen, bei denen Schmierfette oder Mineralöle drucklos bis maximal 0,5 bar im Gehäuse gehalten werden. Die Konstruktion trennt Medienräume von der Umgebung und wirkt dem Austreten flüssiger Schmiermittel entlang der Welle entgegen.
Durch die zusätzliche Schutzlippe eignet sich die Ausführung vor allem für staubbelastete Industrieumgebungen. Sie schirmt die eigentliche Dichtkante vor partikulärem Abrieb und Fremdkörpern ab.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen zweilippigen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser von 48 mm. Der gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen und unterstützt den statischen Dichtsitz in der Gehäuseaufnahme auch bei thermischer Ausdehnung. Neben der primären Dichtlippe mit unlegierter Stahlfeder weist dieser Typ eine vorgelagerte Schutzlippe auf. Der Betriebsdruck des Systems darf den Grenzwert von 0,5 bar nicht überschreiten.
Der Dichtring ist für Wellen mit 34 mm Durchmesser als Bohrungsmaß und eine Gehäusebohrung von 48 mm Außendurchmesser ausgelegt. Die Einbaubreite beträgt 8 mm. Diese Nennmaße definieren den benötigten Bauraum im Maschinengehäuse und müssen präzise auf Welle und Aufnahmebohrung abgestimmt sein.
Das Dichtelement besteht aus NBR (Perbunan), einem Nitrilkautschuk mit guter Beständigkeit gegen gängige Mineralöle und Schmierfette. Ergänzt wird der Elastomerkörper durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl, welche die Dichtlippe radial an die rotierende Welle anlegt. Das Material deckt Temperaturen von -30 bis +100 Grad ab.
Die zusätzliche Schutz- oder Staublippe fungiert als berührende Vorstufe vor der eigentlichen Hauptdichtkante. Sie hält Schmutzpartikel und Staub von außen ab, sodass die gefederte Dichtlippe vor abrasivem Verschleiß geschützt bleibt. Diese Bauart ist für staub- oder schmutzbelastete Einsatzbedingungen vorgesehen.
Diese Bauform ist für den drucklosen Betrieb sowie für einen Systemdruck von maximal 0,5 bar spezifiziert. Ein höherer Druck kann die elastomere Dichtlippe verformen, was zu erhöhtem Verschleiß und Undichtigkeiten führt. Bei stärker druckbeaufschlagten Aggregaten müssen gesonderte Druckdichtringe eingesetzt werden.
Ein elastomerummantelter Außenring verbessert die statische Dichtwirkung gegenüber der Gehäusebohrung. Die gummierte Außenfläche gleicht geringe Oberflächenrauheiten sowie unterschiedliche Wärmeausdehnungen im Gehäuse aus. Zudem vermindert die Kautschukschicht die erforderlichen Einpresskräfte und schont die Gehäuseaufnahme während der Montage.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behält das Perbunan-Material seine elastischen Rückstelleigenschaften und dichtet gegen Schmierstoffe ab. Dauerhafte Temperaturen oberhalb von +100 Grad führen bei NBR zu Verhärtungen und verringern die Lebensdauer der Dichtlippe.
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