W80-100-13  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W80-100-13  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W80-100-13 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
100 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W80-100-13 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W80-100-13 BA

Der Wellendichtring W80-100-13 BA dichtet rotierende Wellen mit 80 mm Durchmesser in 100-mm-Gehäusebohrungen durch seinen Elastomer-Außenmantel gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W80-100-13 BA dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenteile. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser Dichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtlippe an die rotierende Welle.

In welchen Einsatzbereichen dichtet die Bauform ohne Schutzlippe ab?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmierstoffe im Gehäuseinneren gehalten werden sollen. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Schutzlippe erzeugt das Bauteil geringere Reibungsverluste an der Kontaktfläche der Welle. Der Einsatz eignet sich für geschlossene Baugruppen mit moderater Schmutzbelastung. Die druckbeständige Auslegung erlaubt Anwendungen mit einem Druck von bis zu maximal 0,5 bar.

Welche Eigenschaften zeichnen die kautschukummantelte Ausführung aus?

Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Oberflächenrauheiten im Sitz elastisch aus. Zudem wirkt der elastische Außenmantel der Bildung von Passungsrost entgegen und unterstützt die statische Dichtheit an der Gehäusewand. Vor dem Einbau sind der Wellendurchmesser von 80 mm und die Gehäusetiefe von 13 mm abzugleichen. Bei korrosiven Umgebungsbedingungen ist die Beständigkeit der Feder aus unlegiertem Stahl zu berücksichtigen.

Welche Maße hat der Wellendichtring W80-100-13 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm zur Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 100 mm für den Gehäusesitz und eine Baubreite von 13 mm. Diese Abmessungen entsprechen gängigen Normmaßen im Maschinen- und Anlagenbau, sodass ein direkter Austausch bei Wartungsarbeiten unkompliziert möglich ist.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Das Elastomer zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten aus. Bei Dauertemperaturen oberhalb von 100 Grad Celsius sollten alternative Elastomerwerkstoffe geprüft werden.

Was bedeutet die Ausführung ohne Staublippe?

Ein Wellendichtring ohne Staub- oder Schutzlippe besitzt ausschließlich die federunterstützte Hauptdichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Dadurch entsteht im Vergleich zu zweilippigen Varianten weniger Reibungswärme an der Wellenoberfläche. Die Ausführung empfiehlt sich für geschlossene Baugruppen oder saubere Umgebungen, in denen kein starker äußerer Schmutzanfall auf die Dichtstelle einwirkt.

Welchem Betriebsdruck hält dieser Radial-Wellendichtring stand?

Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dienen primär der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen gegen drucklose Umgebungen. Übersteigt der Systemdruck im Gehäuse diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen oder von der Lauffläche abheben, was zu vorzeitigem Verschleiß führt.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der rotierenden Welle. Sie hält den Anpressdruck auch bei wechselnden Drehzahlen, Vibrationen oder betriebsbedingtem Verschleiß des Elastomers aufrecht. Dadurch bleibt der direkte Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche im Betrieb erhalten.

Warum ist der Außenmantel dieses Dichtrings gummiert?

Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser dichtet den Spalt zur Gehäusebohrung gegen Flüssigkeiten ab, selbst wenn die Gehäuseoberfläche leichte Rauheiten oder Riefen aufweist. Zudem mindert der Gummiüberzug das Risiko von Beschädigungen beim Einpressen in Leichtmetallgehäuse und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäusewerkstoff und Stahleinlage elastisch aus.

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