DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W38-60-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 38 mm Durchmesser bei thermischen Belastungen bis +200 °C ab.
Der Radial-Wellendichtring W38-60-10 VIT dient dem Abdichten rotierender Maschinenteile gegen austretende Schmierstoffe. Durch die standardisierten Abmessungen von 38 mm Innendurchmesser, 60 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite passt das Bauteil exakt in entsprechend dimensionierte Gehäusebohrungen. Die Fertigung aus Fluorkautschuk FKM (Viton) verleiht dem Dichtelement eine hohe chemische und thermische Beständigkeit. Eine Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl unterstützt dabei den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtkante auf die zylindrische Lauffläche der Welle.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden diese Bauform vor allem in Aggregaten mit höheren thermischen Betriebsbedingungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -15 bis +200 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich in Maschinenbaugruppen und Wellenführungen, bei denen synthetische Öle oder aggressive Medien auftreten. Da die Ausführung für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, fungiert die Dichtung primär als drucklose Barriere für interne Schmiermittelkreisläufe.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch hohe chemische Beständigkeit gegenüber aggressiven Schmierstoffen sowie thermischer Belastung aus. In Kombination mit dem kautschukummantelten Außenmantel gleicht der Dichtring fertigungsbedingte Gehäusetoleranzen sowie thermische Dehnungsunterschiede wirkungsvoll aus. Da das Modell ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, entsteht im laufenden Betrieb minimale Reibung. Bei der Montage sind saubere Gegenlaufflächen erforderlich, um eine vorzeitige Beschädigung der Dichtkante zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 38 mm Innendurchmesser, 60 mm Außendurchmesser und 10 mm Gehäusebreite, passend für Wellen mit 38 mm Durchmesser. Diese Maße ermöglichen einen direkten Austausch in entsprechend bearbeiteten Gehäusebohrungen bei Wartungsarbeiten.
Die Ausführung in FKM (Viton) deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad Celsius ab. Dadurch eignet sich dieser Dichtring insbesondere für thermisch anspruchsvolle Anwendungen, die eine dauerhafte Beständigkeit gegenüber erhöhten Betriebstemperaturen erfordern.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Der Wellendichtring arbeitet damit vor allem im drucklosen Bereich oder bei sehr geringen Druckunterschieden zur Abdichtung von flüssigen Schmierstoffen gegen die Umgebung.
Die Zugfeder unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Durch die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die Anpresswirkung auch beim Kontakt mit chemisch anspruchsvollen Schmierstoffen erhalten.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe verringert die Reibung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone der Welle. Diese Bauform empfiehlt sich für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäusesysteme ohne äußeren Schmutzanfall.
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