DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W20-35-5 VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser und 35 mm Gehäusebohrung bei bis zu +200 °C ab.
Der Wellendichtring W20-35-5 VIT dient dem Schutz von Lagerstellen vor Schmierstoffverlust und hält Öle sowie Fette im Gehäuse. Mit den Maßen 20 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring in kompakte Einbaustellen. Dank des Werkstoffs FKM widersteht der Dichtring chemisch anspruchsvollen Medien sowie thermischen Belastungen von -15 bis +200 Grad. Die kautschukummantelte Außenfläche unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung auch bei Wärmeausdehnung.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Baugruppen mit erhöhter Betriebstemperatur und chemisch anspruchsvollen Schmierstoffen zuverlässig ab. Er kommt in rotierenden Einheiten zum Einsatz, wenn ein breites Temperaturfenster gefordert ist. Die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe minimiert Reibungsverluste an der Wellenoberfläche. Dadurch reduziert sich die Reibleistung bei kontinuierlicher Drehung, während das Schmiermedium bis zu einem Betriebsdruck von maximal 0,5 bar im System gehalten wird.
Der Werkstoff FKM bietet hohe Ozon-, Witterungs- und Temperaturbeständigkeit im Bereich von -15 bis +200 Grad. Für den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtkante sorgt eine Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Dieser Federstahl wirkt Korrosionsschäden entgegen, falls aggressive Medien an die Dichtstelle gelangen. Bei der Konstruktion sind die maximale Druckbeständigkeit von 0,5 bar und eine drallfreie Wellenoberfläche einzuhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie 5 mm Einbaubreite passt die Dichtung in kompakte Bauräume. Die Abmessungen beziehen sich auf den Wellendurchmesser, die Gehäusebohrung und die axiale Sitztiefe der Lagerstelle.
Der Dichtring deckt einen Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad ab. Ermöglicht wird dieses Temperaturfenster durch das Elastomer FKM (Fluor-Kautschuk), das auch bei thermischer Belastung elastisch bleibt und vorzeitiger Versprödung des Materials entgegenwirkt.
Die integrierte Zugfeder presst die Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor korrosiven Einflüssen durch aggressive Schmierstoffe, Kondenswasser oder chemische Dämpfe. Dies beugt Federbrüchen vor und unterstützt eine gleichmäßige Vorspannung.
Ausführungen ohne Schutzlippe besitzen eine primäre Dichtkante gegen Schmierstoffaustritt. Durch den Verzicht auf die zusätzliche Staublippe sinkt die Reibung an der rotierenden Welle, was die Wärmeentwicklung minimiert. Für staubige Umgebungen empfiehlt sich bei dieser Bauform eine vorgeschaltete externe Gehäuseabdeckung.
Der Radial-Wellendichtring ist für eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär als drucklose Dichtung gegen das Austreten von Öl oder Fett. Bei höheren Drücken kann die Dichtlippe verformt werden, was die abdichtende Wirkung beeinträchtigt.
Die Kautschukummantelung gleicht feine Bearbeitungsspuren der Gehäusebohrung aus und dichtet den Außensitz ab. Der gummierte Außenmantel erleichtert zudem das Einpressen in den Gehäusesitz und hält die Dichtwirkung auch bei temperaturabhängiger Ausdehnung metallischer Gehäuse aufrecht.
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