DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,68 € |
| 50 | 10% | 3,49 € |
| 150 | 15% | 3,30 € |
| 250 | 20% | 3,10 € |
Der Wellendichtring W20-38-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 38 mm Gehäusebohrung und 8 mm Baubreite ab.
Der Wellendichtring W20-38-8 BA dient der radialen Abdichtung von rotierenden Wellen in mechanischen Baugruppen. Die Konstruktion besteht aus dem Werkstoff NBR (Perbunan) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Durch die elastische Lippe dient das Bauteil dazu, das Austreten von Schmierstoffen aus dem Gehäuseinneren einzudämmen. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt dabei den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen und Aggregate, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im Inneren gehalten werden sollen. Die Auslegung ist für Anwendungen mit einer Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar vorgesehen. Da diese Variante ohne Schutzlippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einbau in sauberen Betriebsumgebungen ohne nennenswerten Staub- und Schmutzanfall von außen.
Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den Einbau in die Gehäusebohrung. Der elastische NBR-Mantel gleicht thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus und dichtet die Gehäusepassung auch bei raueren Oberflächen ab. In Verbindung mit der Zugfeder aus unlegiertem Stahl bleibt der radiale Kontakt zur Welle über das gesamte vorgesehene Temperaturfenster hinweg formstabil.
Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle auf. Der Außendurchmesser beträgt 38 mm für die Gehäusebohrung, während die axiale Breite bei 8 mm liegt. Diese Abmessungen müssen exakt mit dem Wellensitz und der Aufnahmebohrung übereinstimmen, um eine passgenaue Dichtwirkung zu erzielen.
Das hier verwendete NBR-Elastomer (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Material seine elastischen Rückstelleigenschaften. Bei dauerhaften Temperaturen außerhalb dieses Bereichs kann das Material verhärten oder verspröden, weshalb die Mediumstemperatur innerhalb dieser Grenzen liegen sollte.
Die Dichtung ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar spezifiziert. Damit ist das Bauteil für weitgehend drucklose Anwendungen ausgelegt, wie sie bei klassischen Öl- und Fettschmierungen in Gehäusen vorkommen. Höhere Betriebsdrücke erfordern spezielle Hochdruckdichtungen, um ein Abheben der Lippe zu vermeiden.
Die ringförmige Schraubenzugfeder liegt in einer Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie übt eine kontinuierliche Radialkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch liegt das Elastomer auch bei minimalen Wellenbewegungen oder während des Stillstands gleichmäßig an der Welle an, was das Austreten von Schmierstoffen hemmt.
Ausführungen ohne Staub- oder Schutzlippe besitzen lediglich eine primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Ohne vorgeschaltete Schutzlippe ist die Dichtkante Partikeln von der Außenseite her direkt ausgesetzt. Dieser Dichtring kommt daher primär dort zum Einsatz, wo die Umgebung sauber ist oder vorgeschaltete Dichtsysteme den Schmutzeintrag abhalten.
Ein gummierter Außenmantel erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und dichtet statisch an der Gehäusewand ab. Zudem gleicht die Elastomerschicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff aus. Bei Leichtmetallgehäusen oder geteilten Konstruktionen trägt die Ummantelung dazu bei, Leckagen am Außenumfang zu vermeiden.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/