W20-38-8  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W20-38-8  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-8 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
38 mm
Breite
8 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,011 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-8 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-8 BA

Der Wellendichtring W20-38-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 38 mm Gehäusebohrung und 8 mm Baubreite ab.

Der Wellendichtring W20-38-8 BA dient der radialen Abdichtung von rotierenden Wellen in mechanischen Baugruppen. Die Konstruktion besteht aus dem Werkstoff NBR (Perbunan) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Durch die elastische Lippe dient das Bauteil dazu, das Austreten von Schmierstoffen aus dem Gehäuseinneren einzudämmen. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt dabei den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W20-38-8 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen und Aggregate, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im Inneren gehalten werden sollen. Die Auslegung ist für Anwendungen mit einer Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar vorgesehen. Da diese Variante ohne Schutzlippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einbau in sauberen Betriebsumgebungen ohne nennenswerten Staub- und Schmutzanfall von außen.

Welche Vorteile bietet die kautschukummantelte Ausführung?

Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den Einbau in die Gehäusebohrung. Der elastische NBR-Mantel gleicht thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus und dichtet die Gehäusepassung auch bei raueren Oberflächen ab. In Verbindung mit der Zugfeder aus unlegiertem Stahl bleibt der radiale Kontakt zur Welle über das gesamte vorgesehene Temperaturfenster hinweg formstabil.

Welche Maße hat der Wellendichtring W20-38-8 BA?

Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle auf. Der Außendurchmesser beträgt 38 mm für die Gehäusebohrung, während die axiale Breite bei 8 mm liegt. Diese Abmessungen müssen exakt mit dem Wellensitz und der Aufnahmebohrung übereinstimmen, um eine passgenaue Dichtwirkung zu erzielen.

Für welchen Temperaturbereich ist der Werkstoff NBR ausgelegt?

Das hier verwendete NBR-Elastomer (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Material seine elastischen Rückstelleigenschaften. Bei dauerhaften Temperaturen außerhalb dieses Bereichs kann das Material verhärten oder verspröden, weshalb die Mediumstemperatur innerhalb dieser Grenzen liegen sollte.

Welchen Druck hält der Wellendichtring W20-38-8 BA aus?

Die Dichtung ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar spezifiziert. Damit ist das Bauteil für weitgehend drucklose Anwendungen ausgelegt, wie sie bei klassischen Öl- und Fettschmierungen in Gehäusen vorkommen. Höhere Betriebsdrücke erfordern spezielle Hochdruckdichtungen, um ein Abheben der Lippe zu vermeiden.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Schraubenzugfeder liegt in einer Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie übt eine kontinuierliche Radialkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch liegt das Elastomer auch bei minimalen Wellenbewegungen oder während des Stillstands gleichmäßig an der Welle an, was das Austreten von Schmierstoffen hemmt.

Was bedeutet der Einsatz ohne Schutzlippe?

Ausführungen ohne Staub- oder Schutzlippe besitzen lediglich eine primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Ohne vorgeschaltete Schutzlippe ist die Dichtkante Partikeln von der Außenseite her direkt ausgesetzt. Dieser Dichtring kommt daher primär dort zum Einsatz, wo die Umgebung sauber ist oder vorgeschaltete Dichtsysteme den Schmutzeintrag abhalten.

Warum ist die Außenfläche dieses Wellendichtrings kautschukummantelt?

Ein gummierter Außenmantel erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und dichtet statisch an der Gehäusewand ab. Zudem gleicht die Elastomerschicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff aus. Bei Leichtmetallgehäusen oder geteilten Konstruktionen trägt die Ummantelung dazu bei, Leckagen am Außenumfang zu vermeiden.

Freudenberg FST GmbH
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