SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,30 € | 5,68 € |
| 50 | 0,60 € | 5,38 € |
| 150 | 0,90 € | 5,08 € |
| 250 | 1,20 € | 4,78 € |
Der Wellendichtring 16113 von SKF dichtet rotierende Wellen mit 41,275 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei bis zu 0,5 Bar ab.
Dieser Radial-Wellendichtring 16113 stammt von SKF und dient dem gezielten Zurückhalten von Schmierstoffen in rotierenden Maschinenelementen. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl, dichtet das Bauteil zylindrische Wellen mit 41,275 mm Durchmesser ab. Die Außenhülle misst 61,9 mm im Durchmesser bei einer Einbaubreite von 7,95 mm. Dank des Elastomerwerkstoffs eignet sich der Dichtring für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem zur Abdichtung flüssiger oder pastöser Schmierstoffe in rotierenden Baugruppen und allgemeinen Lagergehäusen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, minimiert sie die Reibungsverluste an der Kontaktfläche. Dies kommt Anwendungen zugute, bei denen keine direkte Verschmutzung von außen einwirkt. Zudem nimmt das Dichtelement einen Druck von bis zu maximal 0,5 Bar auf, wodurch es für geschlossene Schmiersysteme mit geringer Druckbeanspruchung infrage kommt.
Die Außenfläche des Dichtrings besteht vollständig aus Kautschuk, was den Festsitz in der Gehäusebohrung begünstigt. Diese Ummantelung gleicht kleinere Rauheiten oder geringfügige Wärmeausdehnungen im Gehäuse aus und dichtet am Außendurchmesser gegen Fluide ab. Für die Montage empfiehlt sich ein sorgfältiges Einpressen mit planem Werkzeug, damit die Dichtkante nicht verkantet. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält dabei die nötige Radialkraft auf die Wellenoberfläche aufrecht.
Die Bohrung für die Welle beträgt 41,275 mm, der Außendurchmesser misst 61,9 mm und die Breite liegt bei 7,95 mm. Diese zöllig basierten Abmessungen müssen exakt mit dem Wellendurchmesser sowie der Gehäusebohrung übereinstimmen, um den geforderten Sitz und eine dichte Verbindung zu erreichen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Elastizität. Es verträgt herkömmliche mineralölbasierte Fette sowie Schmieröle, sollte jedoch nicht oberhalb der angegebenen Grenztemperatur betrieben werden, um Verhärtungen zu vermeiden.
Das Bauteil ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt. Damit eignet sich der Dichtring vorrangig für drucklose Lagerstellen oder Systeme mit sehr geringem Überdruck. Bei höheren Druckverhältnissen können Verformungen der Dichtlippe auftreten, weshalb zusätzliche druckentlastende Maßnahmen erforderlich wären.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe verringert das Reibmoment und die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle zur rotierenden Welle. Diese Bauart kommt dann zum Einsatz, wenn die Einbaustelle bereits durch Gehäusedeckel oder Labyrinthdichtungen vor äußerem Staubeintrag geschützt ist oder die Umgebung frei von abrasiven Partikeln bleibt.
Die innenliegende Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung auf die rotierende Welle. Dadurch liegt die Dichtkante auch bei Wellenschwingungen oder leichten Durchbiegungen gleichmäßig an. Da die Feder aus unlegiertem Stahl gefertigt ist, sollte sie stets durch den Schmierstoff vor korrosiven Medien geschützt sein.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership