INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 3,39 € |
| 100 | 10% | 3,22 € |
| 250 | 15% | 3,03 € |
| 500 | 20% | 2,86 € |
Der Hersteller INA fertigt diese Dichtung mit einem Außendurchmesser von 15 mm und einer schmalen Baubreite von 3 mm. Dank der kautschukummantelten Außenfläche passt sich der Ring leichten Unebenheiten in der Gehäusebohrung an. Das Elastomer NBR deckt einen praxisgerechten Temperaturbereich ab und widersteht mineralölbasierten Schmierstoffen in industriellen Baugruppen.
In kompakten Wellenanordnungen mit beengten Einbauverhältnissen beanspruchen Standarddichtungen oft zu viel axialen Raum. Durch die integrierte Schutzlippe hält der Dichtring Schmierfett oder Schmieröl im System zurück und schützt die Lagerstelle vor partikulären Verunreinigungen von außen.
Im Unterschied zu klassischen Radial-Wellendichtringen arbeitet diese Ausführung ohne metallische Zugfeder. Die Anpresskraft der Dichtlippe resultiert rein aus der elastischen Vorspannung des NBR-Materials. Diese Konstruktion reduziert die Reibleistung auf der Welle und erlaubt flache Abmessungen. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich zwischen -30 und +110 Grad vorgesehen, wobei das Schmiermittel mit Perbunan verträglich sein sollte. Der Gehäusesitz nimmt die kautschukummantelte Außenfläche gleichmäßig auf.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm, einen Außendurchmesser von 15 mm und eine schmale Breite von 3 mm. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich das Bauteil vor allem für Lagerstellen mit stark begrenztem axialem Bauraum.
Die Schutzlippe fungiert als berührende Zusatzbarriere gegen äußere Einflüsse. Während die Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Gehäuse hält, streift die vorgelagerte Staub- und Schutzlippe Schmutz sowie Feuchtigkeit ab. Dies trägt zur längeren Haltbarkeit der nachgelagerten Wälzlager bei.
Die thermische Auslegung für NBR (Perbunan) umfasst einen Bereich von -30 bis +110 Grad. In diesem Fenster behält der Kautschuk seine Dichtwirkung und bietet Beständigkeit gegen herkömmliche mineralische Schmieröle und Schmierfette im regulären Betrieb.
Der zulässige Betriebsdruck reicht bis maximal 0,5 bar. Wellendichtringe ohne metallische Zugfeder dienen vorrangig der drucklosen Abdichtung von Wellen; bei höheren Druckverhältnissen kann es zu Verformungen der Dichtlippe und erhöhtem Verschleiß kommen.
Der elastische Außenmantel erleichtert das schonende Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht minimale Rauheiten der Aufnahmebohrung aus. Zudem dichtet er auch bei leichten thermischen Gehäusedehnungen am Außendurchmesser ab und hilft dabei, Kriechöl entlang der Wandung zu reduzieren.
Durch den Verzicht auf eine Zugfeder lässt sich eine sehr geringe Gesamtbreite von 3 mm realisieren. Gleichzeitig verringert sich die Reibung an der Welle durch die geringere radiale Anpresskraft, was bei kleinen Durchmessern und drucklosen Anwendungen thermische Vorteile bringt.
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