DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W35-50-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser bei Temperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen in Gehäusen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Mit den Abmessungen 35 mm Innendurchmesser, 50 mm Außendurchmesser und 8 mm Einbaubreite passt die Radialdichtung in entsprechende Gehäusebohrungen. Die Fertigung aus FKM eignet sich vor allem für thermisch anspruchsvolle Einsatzbereiche. Anwender nutzen diese Bauform zur Abdichtung von Baugruppen mit Schmieröl- oder Schmierfettfüllung, bei denen erhöhte Temperaturanforderungen bestehen.
Der Radialdichtring kommt an rotierenden Wellen mit erhöhten thermischen Anforderungen zum Einsatz. Durch die Kautschukummantelung am Außenmantel gleicht der Ring wärmebedingte Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und unterstützt die statische Abdichtung bei leicht rauer Gehäusebohrung. Die Konstruktion ist für drucklose Systeme sowie für Betriebsbedingungen mit einem geringen Überdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt.
Das Elastomer FKM zeichnet sich durch seine chemische Beständigkeit gegenüber vielen synthetischen Ölen, Schmierstoffen und Kraftstoffen aus. Es behält seine elastischen Dichteigenschaften im Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad bei. Für die nötige radiale Anpressung der Dichtlippe an die rotierende Welle sorgt eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Da dieses Modell ohne separate Schutzlippe ausgeführt ist, minimiert sich die Reibung an der Kontaktfläche bei reinem Schmiermittelrückhalt.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 50 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 8 mm. Vor dem Einbau sollten Wellendurchmesser und Gehäusetiefe geprüft werden, um einen passgenauen Sitz im Gehäuse zu erzielen.
Der Werkstoff FKM ist für einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Dadurch eignet sich die Dichtung für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen und behält auch bei heißem Schmierstoffkontakt ihre Formstabilität sowie elastischen Eigenschaften bei.
Die Bauform ist für drucklose Systeme oder Systeme mit einem geringen Überdruck bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dienen primär der drucklosen Schmierstoffrückhaltung an rotierenden Wellen. Bei höheren Gehäusedrücken sind zusätzliche Druckentlastungen oder spezielle Hochdruckdichtungen erforderlich.
Die Zugfeder presst die Dichtkante gleichmäßig auf die rotierende Wellenoberfläche, um die erforderliche radiale Vorspannung zu halten. Die Ausführung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt die Feder vor Korrosion durch aggressive Medien, Kondenswasser oder synthetische Schmierstoffe und unterstützt die Funktion der Dichtlippe.
Bei dieser Ausführung fehlt eine zusätzliche äußere Schutzlippe gegen Schmutzeintrag. Der Dichtring konzentriert sich rein auf das Zurückhalten des inneren Schmiermittels. Dadurch erzeugt er weniger Reibleistung und Wärmeentwicklung an der Welle, setzt jedoch eine saubere äußere Umgebung oder vorgeschaltete Abdeckungen voraus.
Der gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und dichtet statisch an der Gehäusewandung ab. Er gleicht geringe Oberflächenrauheiten sowie unterschiedliche thermische Ausdehnungen zwischen dem Gehäuse und dem Ringkörper aus.
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