INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring SD50-62-5 von INA dient als zweilippige Kunststoffdichtung ohne Zugfeder zur Abdichtung von Wellen mit 49,42 mm Bohrungsmaß.
Der Wellendichtring SD50-62-5 von INA dichtet rotierende oder axial bewegte Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Durch den Aufbau aus Polyamid und PU-Elastomer verbindet dieser Dichtring Formstabilität mit elastischer Dichtwirkung. Die Bauform mit 49,42 mm Innenmaß, 62,6 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite arbeitet federlos und hält Drücken bis max. 0,5 bar stand. Instandhalter und Konstrukteure setzen diese Komponente für kompakte Bauräume ein, in denen geringe Reibung und Schutz vor Schmutzeintrag gefordert sind.
Dieser Dichtring dichtet vor allem fett- oder drucklos ölgeschmierte Lagerstellen ab. Dank der Konstruktion aus Polyurethan und Polyamid fungiert der Wellendichtring SD50-62-5 sowohl an rotierenden Wellen als auch als Abstreifer bei axialen Hubbewegungen. Die zweilippige Struktur übernimmt dabei eine Doppelfunktion: Die innenliegende Dichtlippe hält den Schmierstoff in der Lagerstelle, während die Schutzlippe äußere Partikel abweist. Typische Einsatzbereiche liegen bei Wellen sowie linearen Führungsanordnungen mit Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad.
Im Unterschied zu klassischen Radial-Wellendichtringen mit metallischer Feder nutzt diese Ausführung die Eigenelastizität des PU-Werkstoffs zur radialen Anpressung. Das mindert Korrosionsrisiken durch Federbrüche und verringert die Einbaukomplexität. Die integrierte Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere gegen Staub und Feuchtigkeit, wodurch vorgeschaltete Dichtelemente oft entfallen können. Bei der Konstruktion ist die Druckgrenze von maximal 0,5 bar zu berücksichtigen. Ein Füllen des Zwischenraums beider Lippen mit Schmierfett bei der Montage trägt zur Reibungsminderung beim Anlaufen bei.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 49,42 mm, einen Außendurchmesser von 62,6 mm und eine Breite von 5 mm. Durch diese schmale Bauhöhe eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit geringem axialem Bauraum. Vor dem Einbau sind Wellen- und Gehäusedurchmesser auf Übereinstimmung mit diesen Nennmaßen zu prüfen.
Der Dichtring ist aus Polyamid und PU-Elastomer gefertigt. Der formstabile Polyamid-Tragkörper unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung, während der elastische Polyurethan-Bereich die Dichtwirkung übernimmt. Der Werkstoffverbund weist hohe Verschleißfestigkeit auf und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt.
Zweilippig bezeichnet die Ausstattung mit einer primären Dichtlippe und einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die Dichtlippe den Schmierstoffaustritt aus dem Lagerraum begrenzt, schirmt die Schutzlippe das System gegen eindringenden Schmutz und Staub von außen ab. Der Raum zwischen beiden Lippen wird bei der Montage üblicherweise mit Schmierfett befüllt.
Die radiale Anpressung an die Welle erfolgt über die materialeigene Rückstellkraft des PU-Elastomers. Eine metallische Wurmfeder ist dadurch nicht nötig. Dieser Aufbau verringert das Risiko von Bauteilschäden durch Federbrüche oder Federkorrosion und hält den Dichtkontakt auch bei axialen Hubbewegungen aufrecht.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Das Dichtelement ist primär für drucklose Systeme oder geringe Druckdifferenzen ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte Entlastungsmaßnahmen oder druckfeste Dichtungen einzuplanen, um eine Verformung der Dichtlippen zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten Polyamid und PU-Elastomer ihre mechanischen Eigenschaften und Elastizität. Bei der Auswahl des Schmierfetts ist ebenfalls auf eine entsprechende Eignung für diese Temperaturspanne zu achten.
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