DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W55-70-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser bei Temperaturen von -15 bis +200 °C im Gehäuse ab.
Der Radial-Wellendichtring W55-70-8 VIT dient zur Abdichtung von rotierenden Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen sowie gegen das Eindringen von Medien. Das Dichtelement ist für Wellendurchmesser von 55 mm, Bohrungsdurchmesser von 70 mm und eine Einbaubreite von 8 mm ausgelegt. Dank des Werkstoffs FKM widersteht der Dichtring hohen thermischen Belastungen und aggressiven Medien im industriellen Dauereinsatz.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vorrangig für Aggregate mit erhöhter Betriebstemperatur oder anspruchsvollen Schmierstoffen wie Synthetikölen. Durch den Fluorkautschuk FKM deckt die Dichtung einen Einsatzbereich von -15 bis +200 °C ab. Sie findet Verwendung in Aggregaten mit rotierenden Wellen, bei denen Standard-Elastomere thermisch überlastet wären. Die Konstruktion ist für einen Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die Kautschukummantelung des Außenmantels unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Oberflächenrauheiten der Gehäusewand aus. Die integrierte Zugfeder besteht aus rost- und säurebeständigem Stahl. Sie erzeugt die erforderliche radiale Anpresskraft der Dichtkante auf die rotierende Welle. Da dieses Modell ohne separate Staublippe ausgeführt ist, verringert sich die Reibleistung an der Dichtstelle im laufenden Betrieb.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 70 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 8 mm. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum im Aggregat und erfordern eine zylindrische Aufnahme.
Der Werkstoff FKM (Fluor-Kautschuk, auch als Viton bekannt) ist für einen Temperaturbereich von -15 bis +200 °C spezifiziert. Dadurch eignet sich das Material besonders für Anwendungen mit hoher Reibungswärme, schnellen Wellenbewegungen oder heißen Schmierstoffen.
Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke erzielt diese Bauform die vorgesehene Dichtwirkung, sollte jedoch bei höheren Systemdrücken durch spezielle Druckdichtungen ergänzt werden.
Die Wurmfeder hält die elastische Dichtlippe unter radialer Vorspannung an der rotierenden Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt vor Korrosionsschäden durch aggressive Schmierstoffe, Kondenswasser oder chemische Umgebungseinflüsse.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Schutz- oder Staublippe minimiert die Kontaktfläche auf der Welle. Dies reduziert die Reibung sowie die Temperaturentwicklung an der Dichtkante in Umgebungen, die bereits gegen äußeren Grobschmutz geschützt sind.
Ein elastomerummantelter Außenring erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und mindert das Risiko von Passungsrost. Zudem dichtet er bei geteilten Gehäusen oder geringfügigen Beschädigungen der Aufnahmebohrung gegen statischen Mediumdurchtritt ab.
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