W34-45-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W34-45-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W34-45-7 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
34 mm
Außendurchmesser
45 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,001 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W34-45-7 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W34-45-7 BA

Der Wellendichtring W34-45-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 34 mm Durchmesser bei Abmessungen von 34x45x7 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W34-45-7 BA dient als berührendes Dichtelement zur Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 34 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm sowie einer Breite von 7 mm trennt der Radial-Wellendichtring Schmierstoffe im Gehäuseinneren vom Außenbereich. Das Modell besteht aus NBR (Perbunan) und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius stand. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die radiale Anpressung an der Welle aufrecht.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W34-45-7 BA?

Dieses Dichtelement eignet sich vor allem für Lagerstellen mit rotierender Bewegung, bei denen Öle oder Schmierfette im Gehäuse verbleiben sollen. Durch die Auslegung auf eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar kommt das Bauteil primär in drucklosen oder gering druckbeaufschlagten Systemen zum Einsatz. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet der Radialdichtring mit reduzierter Reibung. Er empfiehlt sich daher für saubere Einbauumgebungen ohne starke äußere Schmutzeinwirkung.

Welche Vorteile bietet der kautschukummantelte Außenmantel beim Wellendichtring W34-45-7 BA?

Der elastomere Außenmantel aus NBR gleicht geringe Rauheiten und thermische Ausdehnungen der Gehäusebohrung wirksam aus. Dadurch dichtet der Ring auch in geteilten Gehäusen oder Leichtmetallaufnahmen statisch ab, ohne dass Passungsrost entsteht. Bei der Montage reduziert die gummierte Oberfläche Beschädigungen am Gehäusesitz. Achten Sie beim Einpressen darauf, geeignetes Werkzeug zu verwenden und die Einpresskraft gleichmäßig nahe am Außendurchmesser von 45 mm einzuleiten, um ein Verkanten des Rings im Sitz zu vermeiden.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W34-45-7 BA?

Mit einem Innendurchmesser von 34 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm und einer Einbaubreite von 7 mm ist das Dichtelement auf entsprechende Wellen und Gehäusebohrungen abgestimmt. Diese Maße müssen exakt mit den Gegenläufen übereinstimmen. Die Bauform ermöglicht eine platzsparende Integration in kompakte Gehäusekonstruktionen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der Temperatureinsatzbereich liegt bei -30 bis +100 Grad Celsius für das Elastomer NBR (Perbunan). Das Material zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten aus. Bei dauerhaften Betriebstemperaturen oberhalb von 100 Grad empfiehlt sich die Prüfung alternativer Werkstoffe wie Fluorkautschuk, um einer vorzeitigen Aushärtung der Dichtlippe vorzubeugen.

Welchem Betriebsdruck hält der Wellendichtring W34-45-7 BA stand?

Die Konstruktion ist für einen Druck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorrangig der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen in Lagerräumen. Bei höherem Systemdruck kann sich die Lippe verformen, was zu erhöhtem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Druckdichtringe erforderlich.

Warum besitzt dieser Radialdichtring keine Schutzlippe?

Die Bauform ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der rotierenden Welle. Das führt zu einer reduzierten Erwärmung an der Dichtkante während des Betriebs. Diese Ausführung eignet sich für geschlossene Baugruppen oder Einbaustellen, an denen bereits externe Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die integrierte Schraubenzugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Sie kompensiert temperaturbedingte Elastizitätsverluste des NBR-Materials sowie leichten Verschleiß an der Dichtkante. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zwischen Dichtlippe und rotierender Welle auch bei Wellenschwingungen und Stillstand erhalten.

Worauf ist beim Einbau des kautschukummantelten Dichtrings zu achten?

Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtkante leicht mit dem Betriebsöl benetzt werden, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Zum Einpressen in das Gehäuse empfiehlt sich ein geeignetes Einpresswerkzeug, das die Montagekraft nahe am Außendurchmesser überträgt. Die Welle sollte eine Fase aufweisen, damit die Dichtlippe beim Aufschieben unbeschädigt bleibt.

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