W32-55-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W32-55-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W32-55-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
32 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W32-55-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W32-55-10 BASL

Der Wellendichtring W32-55-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 32 mm Durchmesser in Gehäusen mit 55 mm Bohrung gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt ab.

Der Wellendichtring W32-55-10 BASL dient als Radial-Wellendichtung für rotierende Maschinenteile im industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 32 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 10 mm schützt das Dichtelement Lagersitze vor dem Verlust flüssiger oder pastöser Schmiermittel. Der elastische Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die Ausführung eignet sich für Konstruktionen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik, bei denen geringe Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar auftreten.

In welchen Einsatzbereichen wird der Wellendichtring W32-55-10 BASL genutzt?

Dieser Radial-Wellendichtring schließt Gehäusedurchführungen an rotierenden Wellen ab und hält Schmiermittel im Lagerraum zurück. Die integrierte Staublippe verhindert gleichzeitig das Eindringen von Schmutz- und Staubpartikeln aus der Umgebung. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Aggregaten und Wellenlagerungen, die gegen das Austreten von Öl oder Fett geschützt werden müssen. Da der Dichtring druckbeständig bis 0,5 bar ausgelegt ist, empfiehlt er sich für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme im Standard-Temperaturbereich.

Welche Funktion haben die Schutzlippe und der gummierte Außenmantel?

Die BASL-Ausführung zeichnet sich durch zwei funktionale Elemente aus: Neben der primären Dichtlippe mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl besitzt die Dichtung eine vorgeschaltete Schutzlippe gegen äußere Verunreinigungen. Zudem sorgt die Kautschukummantelung am Außendurchmesser für eine verlässliche statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, selbst bei thermischer Ausdehnung der Bauteile. Eine riefen- und gratfreie Wellenoberfläche im Bereich der Dichtkante unterstützt dabei die Funktion der Dichtlippe.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W32-55-10 BASL?

Der Innendurchmesser beträgt 32 mm, der Außendurchmesser 55 mm und die Breite 10 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse sowie den passgenauen Sitz auf der rotierenden Welle. Der axiale Bauraum von 10 mm ist bei Konstruktion und Einbau zu berücksichtigen.

Was bedeutet die Bezeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

BASL steht für eine Radial-Wellendichtung mit gummielastischem Außenmantel und zusätzlicher Schutzlippe. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Entweichen von Öl oder Fett verhindert, hält die Schutzlippe trockenen Schmutz und Staub von außen fern. Dies prädestiniert die Bauform für Einbaustellen mit erhöhter Staubbelastung.

Welcher Temperaturbereich ist für das Dichtmaterial NBR zulässig?

Für den Werkstoff NBR (Perbunan) liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 und +100 Grad. Das Elastomer ist beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Bei Anwendungen außerhalb dieses thermischen Fensters oder bei aggressiven synthetischen Medien empfiehlt sich vorab eine Werkstoffprüfung.

Wie viel Druck hält der Wellendichtring W32-55-10 BASL stand?

Der Dichtring hält Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar stand. Die Ausführung dient primär der drucklosen Abdichtung rotierender Wellen. Ein Differenzdruck oberhalb von 0,5 bar kann die Dichtlippe anheben oder verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß führt. Höhere Drücke erfordern spezielle Druckdichtringe.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt radialen Anpressdruck auf die Dichtlippe aus. Sie unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche auch bei leichten Wellenbewegungen oder nachlassender Materialelastizität. Damit trägt die Feder zur statischen und dynamischen Dichtwirkung im Betrieb bei.

Worauf ist bei der Montage dieses kautschukummantelten Dichtrings zu achten?

Vor dem Einpressen in die Gehäusebohrung empfiehlt sich ein leichtes Einölen der Außenfläche, um das Einschieben zu erleichtern. Die Montage muss rechtwinklig zur Wellenachse mit passendem Einpresswerkzeug erfolgen. Schützen Sie die Dichtlippe bei der Führung über scharfkantige Absätze oder Nuten mithilfe geeigneter Montagehülsen.

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