W35-50-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-50-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-50-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
50 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,167 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-50-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-50-10 BASL

Der Wellendichtring W35-50-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser gegen austretenden Schmierstoff und eindringenden Schmutz ab.

Mit dem Wellendichtring W35-50-10 BASL erhalten Sie eine Radialdichtung für Wellendurchmesser von 35 mm, einen Gehäusesitz von 50 mm sowie eine Breite von 10 mm. Die Dichtung trennt Medienräume voneinander und schützt das Innere von Aggregaten vor Schmutzpartikeln. Gefertigt aus Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan), deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die Ausführung eignet sich für Schmieröle sowie Schmierfette im industriellen Umfeld.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W35-50-10 BASL?

Der Radial-Wellendichtring findet seinen Platz an rotierenden Wellen in industriellen Baugruppen und Gehäusen. Wo Schmiermittel im Gehäuse verbleiben soll, übernimmt die federunterstützte Dichtlippe den Abschluss. Durch die Auslegung auf eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar kommt das Bauteil primär in drucklosen oder gering mit Überdruck beaufschlagten Systemen zum Einsatz. Die integrierte Schutzlippe erweitert das Einsatzspektrum auf Umgebungen mit mäßigem bis erhöhtem Staubanfall.

Welche Vorteile bietet die BASL-Bauform mit Schutzlippe?

Die BASL-Konstruktion zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel sowie eine sekundäre Staublippe aus. Der gummierte Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäuse aus und begünstigt auch bei leichten Riefen der Gehäusebohrung die statische Abdichtung. Gleichzeitig schirmt die vorgelagerte Schutzlippe die primäre Dichtkante vor trockenem Schmutz und Spritzwasser ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Hauptlippe an die Wellenoberfläche im Betrieb.

Welche Maße hat der Wellendichtring W35-50-10 BASL?

Die Abmessungen betragen 35 mm Innendurchmesser (Bohrung passend für die Welle), 50 mm Außendurchmesser für die Gehäuseaufnahme sowie 10 mm Breite. Diese Maße entsprechen gängigen metrischen Einbauräumen und unterstützen einen passgenauen Sitz im Gehäuse.

Welche Funktion erfüllt die Schutzlippe bei der BASL-Ausführung?

Die zusätzliche Schutzlippe, oft auch als Staublippe bezeichnet, liegt berührungslos oder mit minimaler Vorspannung an der Welle an. Sie hält Schmutz, Staub und Fremdpartikel von außen ab. Dadurch wird verhindert, dass Schleifpartikel die primäre federunterstützte Dichtlippe beschädigen.

Für welchen Temperaturbereich ist der Werkstoff NBR ausgelegt?

Der Elastomer-Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Er zeichnet sich durch gute chemische Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen aus, reagiert jedoch empfindlich auf extreme Hitze oder aggressive synthetische Flüssigkeiten.

Wie viel Betriebsdruck hält dieser Radial-Wellendichtring stand?

Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart sind prinzipbedingt für den drucklosen Betrieb konzipiert. Sie halten geringen Überdrücken stand, die beispielsweise durch Erwärmung im Gehäuseinnenraum entstehen können, eignen sich jedoch nicht für hydraulische Hochdruckanwendungen.

Warum ist der Außenmantel kautschukummantelt?

Die Elastomerummantelung am Außendurchmesser verbessert die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Sie verhindert Kriechölverluste über den Lagersitz, gleicht Fertigungstoleranzen sowie Wärmeausdehnungen unterschiedlicher Werkstoffe aus und verringert das Risiko von Beschädigungen bei der Montage in weichere Metallgehäuse.

Welche Aufgabe hat die verbaute Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und übt eine definierte Radialkraft auf die Wellenoberfläche aus. Sie gleicht Elastizitätsverluste des NBR-Materials aus und sorgt dafür, dass die Dichtlippe auch bei Wellenschwingungen und Drehbewegungen stets eng am Wellenumfang anliegt.

Freudenberg FST GmbH
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