W35-62-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-62-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-62-12 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-62-12 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-62-12 BASL

Kautschukummantelter Wellendichtring W35-62-12 BASL aus NBR mit Schutzlippe und Zugfeder für Wellen mit 35 mm Durchmesser und 62 mm Gehäusebohrung.

Der Wellendichtring W35-62-12 BASL dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt ab und schützt Lagerstellen vor Schmutzeintrag. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 12 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in genormte Gehäusebohrungen. Die Ausführung aus NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche.

In welchen Anwendungen kommt der Wellendichtring W35-62-12 BASL zum Einsatz?

Die Radialdichtung bewahrt rotierende Maschinenteile vor Schmiermittelverlust. Das Bauteil eignet sich für drucklose Systeme sowie für Anwendungen mit geringem Überdruck bis max. 0,5 bar. Durch den Werkstoff NBR widersteht der Dichtring üblichen Mineralölen und Schmierfetten. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Wellenanordnungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die zusätzliche Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor Staub und partikulären Verunreinigungen von außen.

Welche Besonderheiten bietet die Bauform BASL mit Schutzlippe?

Die Bauform BASL kombiniert einen elastomerummantelten Außenmantel mit einer vorgeschalteten Staublippe. Der kautschukummantelte Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen sowie herstellungsbedingte Rauheiten im Gehäusesitz aus. Gleichzeitig hält die Schutzlippe feine Partikel aus der Umgebung ab. Bei der Montage empfiehlt es sich, scharfe Kanten an Nuten oder Wellenenden abzudecken, um Beschädigungen der Dichtlippen beim Aufschieben zu vermeiden.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W35-62-12 BASL?

Der Innendurchmesser beträgt 35 mm für den Wellensitz, der Außendurchmesser 62 mm für die Gehäusebohrung und die Baubreite 12 mm. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Wellendurchmessers sowie der Sitztiefe und Bohrungsabmessung des Gehäuses auf Übereinstimmung mit diesen Nennmaßen.

Was bedeutet die Ausführung BASL bei einem Wellendichtring?

BASL kennzeichnet eine Ausführung mit vollständiger Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Staub. Der gummierte Außenmantel begünstigt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, während die vorgelagerte Lippe Schmutzpartikel von der federunterstützten Hauptdichtlippe fernhält.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Für einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ist der Werkstoff NBR (Perbunan) spezifiziert. In dieser Temperaturspanne behält das Elastomer seine Elastizität und Formstabilität. Das Material ist für den Kontakt mit gängigen Mineralölen sowie Schmierfetten im industriellen Betrieb ausgelegt.

Wie viel Betriebsdruck hält der Wellendichtring W35-62-12 BASL stand?

Für drucklose Systeme sowie für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ist diese Dichtung ausgelegt. Standardmäßige Wellendichtringe dienen primär der drucklosen Abdichtung; höhere Drücke erfordern konstruktive Sonderausführungen oder Entlastungsbohrungen, um eine Überlastung der Dichtlippe zu vermeiden.

Welche Funktion hat die integrierte Zugfeder?

Eine Wurmfeder aus unlegiertem Stahl spannt die primäre Dichtlippe radial auf der rotierenden Welle vor. Dadurch bleibt der mechanische Anpressdruck an der Kontaktfläche auch bei wechselnden Drehzahlen, Vibrationen oder betriebsbedingtem Verschleiß des Elastomers erhalten, was dem Austritt von Schmiermitteln entgegenwirkt.

Worauf kommt es beim Einbau des Wellendichtrings an?

Die Montage erfordert ein rechtwinkliges Einpressen in die Gehäusebohrung mithilfe eines passenden Einpresswerkzeugs. Um Beschädigungen der Dichtlippe zu vermeiden, sollten Wellenenden angefast und scharfe Kanten wie Nuten abgedeckt sein. Ein leichtes Einfetten der Dichtlippe vor dem Einbau verringert die Anfangsreibung beim ersten Anlaufen.

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