DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W55-80-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen bis +200 °C ab.
Der Wellendichtring W55-80-8 VIT dient als Radial-Wellendichtung zum Zurückhalten von Schmierstoffen und Schmierölen an rotierenden Maschinenelementen. Dank der Fertigung aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) zeichnet sich dieses Bauteil durch eine hohe thermische Beständigkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber vielen Ölen und Kraftstoffen aus. Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 8 mm passt der Dichtring exakt in genormte Gehäusebohrungen.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vorrangig in Wellendurchführungen zum Einsatz, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen zwischen -15 °C und +200 °C herrschen. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen mit Schmiermittelkontakt unter starker thermischer Beanspruchung. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet die Dichtkante mit reduzierter Reibung an der Welle. Das Bauteil ist für einen Betriebsüberdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt.
Der Dichtring verfügt über einen kautschukummantelten Außenmantel, wodurch er auch bei Gehäusen mit thermischer Ausdehnung oder fertigungsbedingter Oberflächenrauheit im Sitz abschließt. Die integrierte Zugfeder besteht aus rost- und säurebeständigem Stahl. Sie erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche und widersteht korrosiven Medien. Bei der Montage empfiehlt sich, die Dichtkante sowie die Welle vorab leicht mit dem Betriebsmedium zu benetzen.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Bauhöhe beziehungsweise Breite von 8 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Dichtungssitze ohne Nachbearbeitung.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Einsatzbereich von -15 °C bis +200 °C. Der Werkstoff FKM (Viton) behält seine elastischen Dichteigenschaften auch bei thermischen Spitzen bei, an denen Standardelastomere wie NBR vorzeitig aushärten oder verspröden würden.
Die ringförmige Schraubenzugfeder sitzt hinter der Dichtlippe und presst die Dichtkante mit gleichmäßiger Radialkraft auf die rotierende Welle. Durch die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die Federspannung auch bei Kontakt mit chemisch anspruchsvollen Schmierstoffen erhalten.
Die Bauform ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment und weniger Reibungswärme an der Kontaktzone. Sie kommt vor allem in geschlossenen, sauberen Aggregatinnenräumen zum Einsatz, bei denen kein direkter Eintrag von grobem Außenschmutz auf die Dichtstelle zu erwarten ist.
Der Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem maximalen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar freigegeben. Ein höherer Druck könnte die elastische Dichtlippe verformen oder zum Abheben der Feder führen, was die Dichtwirkung beeinträchtigt.
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