DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W75-100-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 75 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Gehäusebohrungen von 100 mm ab.
Der Radial-Wellendichtring W75-100-10 B1 dient der Abdichtung rotierender Wellen in Maschinen und Aggregaten. Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Gefertigt aus Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan), eignet sich dieser Dichtring für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad.
Dieser Dichtring hält Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuseinneren zurück. Die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe reduziert Reibungsverluste an der Kontaktfläche, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus. Mit einer Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ist der Ring auf drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme ausgelegt. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtlippe an die rotierende Welle gleichmäßig.
Da diese Variante ohne externe Schutzlippe ausgeführt ist, dichtet sie primär in Richtung des Mediums ab. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Gegenlauffläche auf der 75-mm-Welle drallfrei geschliffen ist, um unerwünschte Förderwirkungen zu vermeiden. Eine leichte Fase an der Welle schützt die Dichtkante beim Aufschieben vor mechanischer Beschädigung. Bestreichen Sie die Dichtlippe vor dem Einbau leicht mit dem Betriebsöl, damit die Kontaktzone bereits beim ersten Anlaufen ausreichend geschmiert bleibt.
Dieser Radial-Wellendichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 100 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Diese standardisierten Maße ermöglichen den passgenauen Austausch in bestehenden Baugruppen.
Der Elastomerwerkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Material seine elastischen Dichteigenschaften im Zusammenspiel mit gängigen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis.
Die Druckbeständigkeit des Dichtrings liegt bei maximal 0,5 bar. Das Bauteil ist primär für drucklose Gehäuseinnenräume konzipiert und sollte nicht in Hydraulikkreisläufen oder unter hohem Systemdruck eingesetzt werden.
Die innenliegende Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf den Wellenumfang. Dadurch gleicht die Feder geringe Schwingungen oder thermische Maßänderungen im laufenden Betrieb kontinuierlich aus.
Ohne zusätzliche Schutzlippe besitzt der Ring nur eine berührende Dichtkante zur Welle. Das verringert das Reibmoment im Vergleich zu zweilippigen Varianten. Allerdings schützt diese Bauart nicht gegen groben Schmutz von außen, weshalb der Einsatz in geschützten Innenbereichen ratsam ist.
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