DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 5% | 6,45 € |
| 50 | 10% | 6,11 € |
| 100 | 15% | 5,77 € |
Der Wellendichtring W55-70-8 B1 dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser gegen Ölaustritt bei Gehäusebohrungen von 70 mm ab.
Der Radial-Wellendichtring W55-70-8 B1 dient dem Abdichten rotierender Maschinenteile gegenüber Schmierölen und Schmierfetten. Das Dichtelement weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 70 mm und eine Breite von 8 mm auf. Ausgestattet mit einem Dichtlippenkörper aus NBR (Perbunan) und einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält der Ring das Schmiermittel im Lagerraum und schützt die Konstruktion vor Flüssigkeitsverlust.
Dieses Dichtelement eignet sich vorrangig für rotierende Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Schmierstoffaustritt verhindert werden soll. Da die Ausführung B1 ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, arbeitet die Dichtkante mit geringer Reibung direkt auf der Gegenlauffläche der Welle. Das Bauteil ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt und dichtet drucklose oder druckarme Schmierstoffräume ab.
Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und weist gute Beständigkeit gegen mineralische Öle und Fette auf. Für einen sauberen Sitz ist die Gehäusebohrung vor dem Einpressen gründlich zu reinigen und das Wellenende anzufasen, um die Dichtkante nicht zu beschädigen. Eine unlegierte Stahlzugfeder sorgt für die notwendige radiale Anpresskraft der Dichtlippe auf die rotierende Welle.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, passend für Wellen dieses Nenndurchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 70 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 8 mm liegt. Diese Abmessungen sind auf standardisierte Gehäuseaufnahmen abgestimmt.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. In diesem Temperaturfenster bleibt das Elastomer bei Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen flexibel und behält seine Dichtwirkung bei.
Die Druckbeständigkeit dieses Dichtrings liegt bei maximal 0,5 bar. Das Element ist primär für drucklose Schmiersysteme oder Gehäuse mit sehr geringem Überdruck konzipiert. Höhere Betriebsdrücke erfordern gesonderte Konstruktionen oder Druckentlastungen im Gehäuse.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung auf die rotierende Welle. Sie gleicht geringe Durchbiegungen oder minimale Wellenbewegungen elastisch aus, sodass die Berührungslinie zwischen Dichtkante und Welle stets geschlossen bleibt.
Modelle ohne Schutzlippe besitzen lediglich eine einzelne berührende Dichtlippe zur Schmiermittelrückhaltung. Diese Bauweise reduziert das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle im Vergleich zu zweilippigen Dichtringen, setzt jedoch eine saubere äußere Umgebung voraus.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/