DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,77 € |
| 50 | 10% | 5,47 € |
| 150 | 15% | 5,16 € |
| 250 | 20% | 4,85 € |
Der Wellendichtring W50-62-10 B1 aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Druckbelastungen bis 0,5 bar ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W50-62-10 B1 trennt Schmiermittelräume im Maschinenbau von der Umgebung. Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtkante gleichmäßig auf die rotierende Welle vor. Dadurch bleibt die berührende Dichtwirkung auch bei Wellenbewegungen im Betrieb stabil erhalten.
Der Radial-Wellendichtring schützt gelagerte Wellen und angrenzende Wälzlager primär vor dem Austritt von Schmierfetten oder Schmierölen. Da die Ausführung B1 ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet das Element mit geringer Reibleistung an der Welle. Typische Einsatzbereiche umfassen rotierende Wellen in Schmierstoffräumen mit sauberer Betriebsumgebung. Der Dichtring hält Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar stand und ist für klassische Industrieanwendungen ausgelegt.
Der Dichtungskörper besteht aus Nitril-Butadien-Kautschuk, bekannt als NBR oder Perbunan. Dieser Werkstoff widersteht gängigen mineralölbasierten Fetten sowie Ölen und deckt ein Temperaturfenster von -30 bis +100 Grad ab. Konstrukteure und Instandhalter schätzen an NBR die hohe Abriebfestigkeit der Dichtlippe. Für aggressive Medien oder höhere Temperaturen empfehlen sich alternative Elastomere wie FKM, während NBR das wirtschaftliche Standardmaterial für industrielle Normalanwendungen darstellt.
Die Abmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Diese Maße entsprechen den genormten Einbauräumen für Wellen mit 50 mm Nenndurchmesser.
Der Dichtring eignet sich für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar. Bei höheren Drücken kann sich die Dichtlippe verformen, was den vorzeitigen Verschleiß oder Schmierstoffaustritt begünstigt.
Der Werkstoff NBR ist für Temperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behält das Elastomer seine Elastizität und dichtet an der Lauffläche ab.
Die Bauform B1 verzichtet auf eine äußere Staublippe, um die Kontaktfläche und Reibung an der Welle gering zu halten. Dies spart Antriebsleistung in sauberen Umgebungen ohne starke Partikelbelastung.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die radiale Anpresskraft der Dichtlippe auf die Welle. Sie gleicht minimale Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den Dichtkontakt während des Betriebs.
Ein Austausch empfiehlt sich bei erkennbarem Ölaustritt, Verhärtung des NBR-Materials oder Riefenbildung an der Dichtkante, um nachgelagerte Lager und Maschinenteile vor Mangelschmierung zu schützen.
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