DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W240-280-16 B2 aus NBR schützt Aggregate mit 240 mm Wellendurchmesser und 280 mm Gehäusebohrung vor Schmierstoffverlust.
Der Wellendichtring W240-280-16 B2 dichtet rotierende Wellen in industriellen Großaggregaten gegen Schmierstoffaustritt ab. Bei einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 16 mm schließt der Radial-Wellendichtring Gehäuseöffnungen passgenau ab. Die Bauform B2 verfügt über einen metallummantelten Außenmantel, der einen festen Sitz im Gehäusesitz begünstigt. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab und eignet sich für standardmäßige Industrieöle sowie Schmierfette.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an großen Wellenlagern zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Durch den metallischen Außenmantel sitzt der Ring stabil in metallischen Gehäusebohrungen, auch bei wechselnden thermischen Bedingungen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, eignet sich die Dichtung für saubere Umgebungen oder geschützte Einbauräume ohne übermäßige Staubbelastung von außen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit konstanter Radialkraft an der Welle.
Die metallummantelte, beidseitig geschlossene Konstruktion verleiht dem Wellendichtring eine hohe Formstabilität beim Einpressen in die Gehäuseaufnahme. Diese Bauweise erfordert eine exakt bearbeitete Gehäusebohrung, um eine wirksame statische Abdichtung am Außenumfang zu erreichen. Zudem ist die Druckbeständigkeit des Dichtrings auf maximal 0,5 bar begrenzt. Bei der Auswahl sollten Konstrukteure und Instandhalter daher prüfen, ob das System drucklos oder innerhalb dieser Druckgrenze arbeitet, um Beschädigungen der Dichtlippe zu vermeiden.
Der Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 240 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 280 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 16 mm. Diese Abmessungen bestimmen die Passung. Vergleichen Sie vor dem Einbau die Maße der Welle und des Gehäusesitzes mit diesen Werten.
Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung. Der Werkstoff zeigt ein gutes Verhalten im Kontakt mit herkömmlichen Mineralölen und Schmierfetten.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer umlaufenden Nut hinter der Dichtkante. Sie erzeugt eine gleichmäßige radiale Anpresskraft auf die rotierende Welle. Dadurch gleicht die Feder geringfügige Wellenschwingungen und den normalen Lippenverschleiß aus, sodass die Berührung zwischen Dichtlippe und Wellenoberfläche bestehen bleibt.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär dem drucklosen Rückhalten von Schmierstoffen in Getrieben oder Lagern. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmiermittelaustritt führen kann.
Die Ausführung ohne Schutzlippe minimiert Reibungsverluste und Hitzeentwicklung an der Berührungsfläche zur Welle. Sie eignet sich für geschlossene Bauräume oder Aggregate, bei denen von außen kein Schmutz- oder Partikelstrom auf die Dichtung trifft. Für staubige Umgebungen kommen dagegen mehrlippige Ausführungen zum Einsatz.
Ein metallummantelter Wellendichtring benötigt beim Einpressen ein planes Einpresswerkzeug, das die Einpresskraft nah am Außendurchmesser überträgt. Die Dichtlippe zeigt üblicherweise zum abzudichtenden Medium hin, um den Schmierstoff zurückzuhalten. Scharfe Kanten an Wellenenden sollten vor der Montage abgedeckt werden, um Beschädigungen des Elastomers zu verhindern.
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