DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W150-180-15 B2 dichtet rotierende Wellen mit 150 mm Durchmesser bei 180 mm Gehäusebohrung und 15 mm Breite gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W150-180-15 B2 dient der radialen Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 15 mm schließt dieses Dichtelement Gehäuseöffnungen passgenau ab. Die Konstruktion hält Schmierstoffe im Systeminneren und schützt die Lagerstelle vor dem Austritt von Medien. Dank des Werkstoffs NBR eignet sich diese Dichtung für vielfältige Einsatzbereiche im Maschinenbau.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen mit drucklosen oder gering mit Druck beaufschlagten Medien bis maximal 0,5 bar. Typische Einsatzbereiche finden sich in rotierenden Wellenanordnungen und geschlossenen Baugruppen. Da die Konstruktion ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einsatz vorwiegend in geschützten Gehäusen oder bei Systemen mit vorgelagerten Abdeckungen, bei denen keine grobe Schmutzeinwirkung von außen auf die Dichtkante trifft.
Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen metallenen Außenmantel aus, der beidseitig geschlossen gefertigt ist. Diese Bauweise verleiht dem Dichtring Formstabilität bei der Montage und unterstützt einen festen Sitz in der Gehäusebohrung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl presst die Dichtlippe gleichmäßig an die Lauffläche der Welle an. Das Elastomer NBR (Perbunan) ist dabei für einen thermischen Betriebsbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Der Wellendichtring weist eine Bohrung von 150 mm für den entsprechenden Wellendurchmesser auf. Der Außendurchmesser beträgt 180 mm zur Aufnahme in der Gehäusebohrung, während die Baubreite bei 15 mm liegt. Diese Maße ermöglichen einen maßgenauen Austausch bestehender Dichtelemente gleicher Dimensionierung in geschlossenen Baugruppen.
Der Dichtungswerkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters behält das Elastomer seine flexiblen Dichteigenschaften und eignet sich für den Einsatz in Verbindung mit mineralölbasierten Schmierstoffen.
Die Druckbeständigkeit dieser Ausführung reicht bis maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart sind primär für drucklose Systeme oder sehr geringe Druckdifferenzen ausgelegt. Übersteigt der Druck im Gehäuseinneren diesen Schwellenwert, kann sich die Dichtlippe verformen, was den vorzeitigen Verschleiß oder Schmierstoffaustritt begünstigt.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine definierte radiale Vorspannung auf die rotierende Welle. Sie kompensiert geringe Maßschwankungen sowie das Setzverhalten des Elastomers während des Betriebs. Dadurch bleibt der Kontakt der Dichtkante zur Wellenoberfläche auch bei dynamischer Bewegung erhalten.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle. Diese Dichtungsvariante eignet sich gut für gekapselte Gehäuse, bei denen von außen kein Schmutz oder Spritzwasser einwirkt. Bei staubintensiven Umgebungsbedingungen sollten zusätzliche äußere Dichtelemente wie Schleuderscheiben vorgeschaltet werden.
Ein metallummantelter Dichtkörper besitzt einen äußeren Sitz aus Metall, der direkt in das Gehäuse eingepresst wird. Dies unterstützt einen festen Sitz im Gehäusesitz, erfordert jedoch eine sorgfältige Bearbeitung der Aufnahmebohrung. Die beidseitig geschlossene Kontur schützt zudem den inneren Aufbau vor mechanischen Beschädigungen.
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