W105-125-13  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W105-125-13  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W105-125-13 B2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
105 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, beidseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W105-125-13 B2
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W105-125-13 B2

Dieser metallummantelte Wellendichtring W105-125-13 B2 aus NBR dichtet Wellen mit 105 mm Durchmesser bei 125 mm Gehäusebohrung ab.

Der Wellendichtring W105-125-13 B2 dient dem Abdichten rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in präzise gearbeitete Gehäusebohrungen. Die Dichtlippe aus Nitrilkautschuk (NBR) schmiegt sich eng an die Wellenoberfläche an. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtkante auch bei dynamischer Wellenbewegung.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W105-125-13 B2 im Betrieb?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen diesen Radial-Wellendichtring vor allem im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei rotierenden Wellen. Er dichtet Schmieröle und Schmierfette im Gehäuseinneren ab. Das Dichtelement ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Da dieser Dichtring ohne separate Staublippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einsatz an Einbaustellen mit geringer äußerer Schmutzbelastung oder in Kombination mit zusätzlichen vorgeschalteten Schutzabdeckungen.

Welche Vorteile bietet die metallummantelte Bauform B2?

Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen formstabilen, metallischen Außenmantel aus, der beidseitig geschlossen konstruiert ist. Dieser metallische Außenkörper ermöglicht einen festen und exakt rechtwinkligen Sitz in der Gehäuseaufnahme, selbst bei größeren Gehäusedurchmessern. Beim Einpressen in Gehäuse aus Stahl oder Gusseisen bleibt der Dichtring maßhaltig. Beachten Sie bei der Montage, dass die Gehäusebohrung sauber entgratet ist, und verwenden Sie geeignete Einpresswerkzeuge, die die Einpresskraft gleichmäßig am Außenumfang einleiten.

Welche Maße hat der Wellendichtring W105-125-13 B2?

Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 105 mm auf, passend für Wellen dieses Nenndurchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 125 mm für die entsprechende Aufnahmebohrung im Gehäuse. Die axiale Baubreite liegt bei 13 mm. Diese Abmessungen entsprechen gängigen metrischen Einbauräumen im Maschinenbau.

Was zeichnet die Bauform B2 bei diesem Radial-Wellendichtring aus?

Die Bauform B2 besitzt einen metallummantelten, beidseitig geschlossenen Außenmantel. Im Vergleich zu vollständig gummierten Außenflächen sorgt der metallische Sitz für eine feste Verankerung in starren Gehäusebohrungen. Das minimiert das Risiko eines Wanderns des Dichtrings bei Erwärmung oder Druckbelastungen bis zu 0,5 bar.

Für welche Betriebstemperaturen eignet sich der NBR-Werkstoff?

Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und chemische Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen, wie sie in industriellen Getrieben und Lagern üblich sind.

Welche Aufgabe erfüllt die integrierte Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die elastische Dichtlippe mechanisch. Sie dient dazu, die Dichtkante mit radialer Vorspannung an der rotierenden Welle zu halten. Dies unterstützt die Dichtwirkung auch bei leichten Wellenbewegungen oder temperaturbedingten Maßänderungen des Elastomers.

Verfügt dieser Wellendichtring über eine zusätzliche Schutzlippe?

Nein, diese Ausführung ist ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt. Der Dichtring konzentriert sich rein auf die Abdichtung von flüssigen Schmierstoffen im Gehäuseinneren. Bei starkem Staubanfall von außen sollten Sie die Lagerstelle durch vorgeschaltete Labyrinthdichtungen oder Abdeckkappen schützen.

Worauf ist bei der Montage des Metallaußenmantels zu achten?

Pressen Sie den Dichtring stets rechtwinklig zur Wellenachse mit einem passenden Einpressstempel ein, der nahe am Außendurchmesser angreift. Die Dichtlippe und die Welle sollten vor dem Aufschieben leicht mit dem abzudichtenden Schmierstoff benetzt werden, um Trockenlauf beim ersten Anlaufen zu vermeiden.

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