W50-65-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W50-65-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-10 B2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
65 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, beidseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-10 B2
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-10 B2

Der Wellendichtring W50-65-10 B2 dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab.

Dieser Radial-Wellendichtring schützt rotierende Wellenkonstruktionen vor Schmierstoffaustritt und sorgt für einen sauberen Gehäuseabschluss. Bei einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm sowie einer Breite von 10 mm passt das Bauteil in entsprechend gefertigte Aufnahmebohrungen. Als Dichtlippenwerkstoff dient Nitrilkautschuk (NBR), der für mineralölbasierte Fette und Öle ausgelegt ist. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen Kontakt der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W50-65-10 B2 im Betrieb?

Der Radial-Wellendichtring findet seinen Einsatz in Maschinenbaugruppen, in denen rotierende Wellen abgedichtet werden müssen. Die Bauform ohne Schutzlippe konzentriert sich rein auf den Rückhalt flüssiger Medien im Gehäuseinneren. Das Produkt hält Druckbelastungen von bis zu 0,5 bar stand. Bei der Einbaulage richtet sich die Dichtlippe üblicherweise zum Schmierstoff hin aus, um das Austreten von Öl oder Fett entlang der Drehachse zu verringern.

Welche Besonderheiten zeichnen die metallummantelte B2-Bauform aus?

Die Ausführung B2 verfügt über einen metallischen Außenmantel und ist beidseitig geschlossen gestaltet. Diese Konstruktion bietet einen festen Presssitz in der Gehäusebohrung und behält auch bei thermischen Schwankungen im Bereich von -30 bis +100 Grad ihre Position. Da der metallische Außenring direkt an der Gehäusewand anliegt, erfordert die Montage eine sorgfältige Ausrichtung rechtwinklig zur Wellenachse. Für staubreiche Umgebungen empfiehlt sich bei Bedarf ein zusätzlicher externer Abstreifer, da dieses Modell ohne separate Schutzlippe gefertigt ist.

Welche Maße weist der Wellendichtring W50-65-10 B2 auf?

Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 65 mm für die entsprechende Aufnahme im Maschinengehäuse. Die Einbaubreite liegt bei 10 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.

Was bedeutet die Bauform B2 bei diesem Wellendichtring?

Die Kennzeichnung B2 beschreibt einen metallummantelten Radial-Wellendichtring mit beidseitig geschlossenem Metallgehäuse. Dieser feste Außenmantel sorgt für einen besonders stabilen Sitz in der Bohrung. Im Vergleich zu vollständig gummierten Ausführungen verlangt die metallische Außenfläche eine sorgfältige Handhabung beim Einpressen, damit kein Verkanten auftritt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der verwendete Werkstoff NBR deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters bleibt das Elastomer formstabil und behält seine abdichtenden Eigenschaften gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten auf Mineralölbasis. Für höhere Dauertemperaturen oberhalb dieser Spanne ist NBR hingegen nicht vorgesehen.

Bis zu welchem Betriebsdruck ist der Dichtring belastbar?

Der Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er eignet sich somit primär für drucklose Gehäusebereiche oder Lagerstellen mit sehr geringem Druckaufbau. Steigen die Innendrücke im System dauerhaft über diesen Grenzwert, sind spezielle Druckdichtungen erforderlich, um ein Verformen der Dichtlippe zu verhindern.

Welche Funktion erfüllt die verbaute Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die integrierte Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Anpresskraft auf den Wellenumfang. Sie gleicht minimale Wellenbewegungen aus und unterstützt den ständigen Kontakt der Dichtkante. Dadurch bleibt die Dichtwirkung auch bei fortschreitender Betriebsdauer und bei wechselnden Drehzahlen der Welle stabil erhalten.

Warum besitzt dieses Modell keine zusätzliche Schutzlippe?

Das Modell ist bewusst einlippig ohne Staub- oder Schutzlippe ausgeführt, um die Reibung an der Welle gering zu halten. Dies reduziert die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle bei normaler Umgebung. Befindet sich die Lagerstelle in einer stark staub- oder schmutzbelasteten Umgebung, kann ein externer Dichtschutz ergänzt werden.

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