DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W45-75-10 B2 mit 45 mm Bohrung dichtet rotierende Maschinenteile bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Der Wellendichtring W45-75-10 B2 dichtet rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen sowie das Eindringen von Verunreinigungen ab. Das Dichtelement weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Gefertigt aus NBR (Perbunan), eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für den Kontakt mit Schmierfetten und Schmierölen auf Mineralölbasis. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtlippe an die Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt in rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe im Gehäuse gehalten werden sollen. Die Konstruktion ist für einen Druckbereich von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Weil die Ausführung ohne separate Schutzlippe konstruiert ist, eignet sich das Bauteil vor allem für saubere Einbauumgebungen oder vollständig geschlossene Gehäusesysteme. Das verarbeitete Elastomer NBR deckt dabei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Die Bauform B2 besitzt einen metallischen Außenmantel und ist beidseitig geschlossen ausgeführt. Diese Konstruktion verleiht dem Dichtring eine ausgeprägte Formstabilität für den festen Sitz in der Gehäusebohrung. Die metallische Außenfläche sorgt für einen bündigen Sitz in der Bohrung und trägt zu einer präzisen Führung der Dichtlippe bei.
Mit 45 mm Innendurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite ist das Bauteil für entsprechende Wellen- und Gehäuseabmessungen ausgelegt. Ein präziser Abgleich mit den Maßen der Welle und Gehäusebohrung trägt dazu bei, dass der Dichtring passgenau sitzt.
Der zulässige Bereich für das Elastomer NBR (Perbunan) liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster behält der Werkstoff seine elastischen Eigenschaften sowie die Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmiermitteln. Deutlich höhere Temperaturen können zu einer Verhärtung des Materials führen.
Zulässig ist ein Betriebsdruck von maximal 0,5 bar. Der Wellendichtring ist vorrangig für die drucklose Abdichtung rotierender Wellen gegen austretendes Schmiermittel konzipiert. Für Anwendungen mit höherer Druckbelastung sind Wellendichtringe dieser Bauart nicht ausgelegt.
Kennzeichnend für die Bauform B2 ist ein metallummantelter Außenkörper, der beidseitig geschlossen ist. Diese Ausführung verleiht dem Dichtelement eine hohe Formstabilität für den Festsitz in der Aufnahmebohrung. Beim Einbau empfiehlt sich ein geeignetes Einpresswerkzeug für eine gleichmäßige Montage.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Wellenoberfläche. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei Drehbewegungen der Welle kontinuierlich an der Lauffläche an und hält den Kontakt aufrecht.
Die Variante ohne Staublippe läuft einlippig auf der Gegenlauffläche und erzeugt dadurch ein geringeres Reibmoment an der Welle. Diese Ausführung eignet sich für Einbauorte, an denen keine äußeren Schmutzpartikel auf die Dichtstelle treffen oder die Dichtung innerhalb eines geschlossenen Gehäuses liegt.
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