DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W40-62-12 B2 dichtet rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser bei 62 mm Gehäusebohrung und 12 mm Baubreite ab.
Der Wellendichtring W40-62-12 B2 dient der Abdichtung von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Ausgestattet mit einem Elastomerkörper aus NBR (Perbunan) und einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält der Radial-Wellendichtring die Dichtlippe mit gleichmäßigem Anpressdruck an der Wellenoberfläche. Die Dichtung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt und widersteht einem Druck von bis max. 0,5 bar in rotierenden Systemen.
Der Wellendichtring W40-62-12 B2 eignet sich für geschlossene Maschinenbaugruppen, bei denen Schmieröl oder Fett im System verbleiben soll. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, reduziert sich die Reibleistung an der Gegenlauffläche. Typische Einsatzfelder finden sich in sauberen Umgebungsbedingungen, in denen kein starker äußerer Staubanfall herrscht und flüssige Medien im Gehäuseinneren gehalten werden müssen.
Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen metallummantelten, beidseitig geschlossenen Außenmantel aus, der dem Dichtring Formstabilität verleiht. Beim Einpressen in Gehäusebohrungen mit 62 mm Durchmesser sitzt der Dichtring fest und verkantungssteif im Sitz. Das erleichtert die rechtwinklige Ausrichtung zur Welle und trägt dazu bei, einem axialen Wandern bei Druckschwankungen bis max. 0,5 bar entgegenzuwirken. Eine saubere Gehäusebohrung unterstützt den festen Sitz.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 62 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine Breite von 12 mm. Diese Maße entsprechen gängigen genormten Einbauräumen im Maschinenbau.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) eignet sich für mineralölbasierte Schmieröle, Standardfette sowie Wasser. Für Kraftstoffe mit hohem Aromatengehalt oder synthetische Spezialschmierstoffe auf Esterbasis sollten vor dem Einsatz spezifische Verträglichkeiten abgeglichen werden.
Das NBR-Material in Kombination mit der Zugfeder aus unlegiertem Stahl deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Bei dauerhaft anliegenden Grenztemperaturen empfiehlt sich die Überwachung der Reibungswärme an der Dichtlippe.
Die Kennzeichnung B2 steht für eine metallummantelte, beidseitig geschlossene Konstruktion ohne Elastomeraußenhaut. Diese Bauweise ermöglicht einen festen Sitz in Gehäusen und erhöht die Stabilität bei Betriebsverhältnissen bis zu einem Druck von maximal 0,5 bar.
Ausführungen ohne Staublippe erzeugen weniger Reibung und dadurch geringere Betriebstemperaturen an der Gegenlauffläche der Welle. Sie kommen dort zum Einsatz, wo die Einbaustelle bereits durch Gehäusedeckel oder Labyrinthkonstruktionen vor Schmutz und Spritzwasser geschützt ist.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut oberhalb der Dichtkante. Sie erzeugt die erforderliche Radialkraft, damit die NBR-Dichtlippe auch bei Wellenschwingungen und betriebsbedingtem Verschleiß stets gleichmäßig auf der Welle anliegt.
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