DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W100-120-12 VIT dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser bei thermischer Beanspruchung von -15 bis +200 Grad ab.
Der Wellendichtring W100-120-12 VIT dient dem Abdichten rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Umgebungsmedien. Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 12 mm. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) ist diese Radialdichtung auf anspruchsvolle Betriebszustände ausgelegt und deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für Aggregate mit hoher thermischer Beanspruchung bis +200 Grad ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe verringert das Dichtelement Reibungsverluste an der rotierenden Welle. Das Bauteil kommt vor allem in Baugruppen zum Einsatz, in denen drucklose oder bis maximal 0,5 bar druckbeaufschlagte Schmiermittelräume gegenüber der Umgebung abzudichten sind.
Die Kombination aus FKM-Werkstoff und einer Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl empfiehlt sich bei aggressiveren Medien oder feuchter Umgebung. Während der elastomere Kautschukmantel den Sitz im Gehäuse sowie den Ausgleich thermischer Dehnungen unterstützt, führt die korrosionsbeständige Feder die Dichtlippe auf der Lauffläche. Für eine einwandfreie Funktion sind saubere Wellenoberflächen und geeignete Einpresswerkzeuge erforderlich.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Baubreite von 12 mm ist das Dichtelement auf entsprechende Gehäusebohrungen und Wellensitze ausgelegt. Diese Maße definieren den exakten Sitz im Gehäuse sowie die Führung auf der Welle.
FKM zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und chemischen Einflüssen aus. Das Material bleibt im Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad elastisch und formbeständig, wodurch die Dichtwirkung auch bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen erhalten bleibt.
Die Bauform ist für den drucklosen Betrieb sowie für Systeme mit einem maximalen Überdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen und erfordern gesonderte druckfeste Dichtungsprofile.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Schutzlippe reduziert das Reibmoment sowie die Erwärmung an der Kontaktzone. Diese Bauform kommt vorwiegend in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, bei denen keine groben Schmutzpartikel von außen an die Dichtkante gelangen.
Die Zugfeder unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe gegen die Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor Korrosion bei Kontakt mit anspruchsvollen Schmierstoffen oder Umgebungsfeuchtigkeit.
Der elastomere Außenmantel erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Aufnahme aus. Zudem unterstützt die Kautschukhülle die statische Abdichtung bei thermischer Gehäusedehnung.
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