DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 2,66 € |
| 50 | 10% | 2,52 € |
| 150 | 15% | 2,38 € |
| 250 | 20% | 2,24 € |
Der Wellendichtring W15-24-7 B1 dichtet rotierende Wellen mit 15 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 24 x 7 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W15-24-7 B1 dient zur Abdichtung rotierender Wellen in Maschinen und Aggregaten. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 7 mm schließt dieser Radial-Wellendichtring den Spalt zwischen Welle und Gehäusewandung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl drückt die Dichtkante radial an die Wellenoberfläche an. Dadurch verbleiben Schmieröle oder Fette im Gehäuseinneren, während ungewollte Leckagen im laufenden Betrieb vermieden werden.
Dieser Radialwellendichtring kommt vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, bei denen Medien wie Standard-Mineralöle oder Schmierfette im System verbleiben sollen. Da die Konstruktion für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, deckt sie drucklose oder gering druckbeaufschlagte Umläufe ab. Typische Einsatzbereiche liegen in Wellendurchführungen von Gehäusen und Aggregaten mit öl- oder fettgeschmierter Lagerung bei moderaten Drehzahlen.
Das Elastomer NBR (Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Fetten auf Mineralölbasis aus und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Schutzlippe erzeugt das Bauteil geringere Reibungskräfte an der Welle, wodurch die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone sinkt. Saubere Einbauumgebungen oder Konstruktionen, bei denen bereits Gehäusestrukturen vor Schmutzeintrag schützen, bieten passende Voraussetzungen für diese Ausführung.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 24 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm. Diese Maße müssen exakt mit Welle und Aufnahmebohrung übereinstimmen, um einen festen Sitz im Gehäuse zu ermöglichen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen sind alternative Dichtungswerkstoffe zu prüfen.
Die Zugfeder stützt die Dichtlippe mechanisch und erzeugt die erforderliche radiale Anpresskraft auf die Wellenoberfläche. Durch diesen kontinuierlichen Druck hält die Dichtkante auch bei leichten Schwingungen oder Maßabweichungen der Welle den Kontakt zur Lauffläche aufrecht. Der unlegierte Federstahl eignet sich für standardmäßige Ölumgebungen.
Die Ausführung ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar spezifiziert. Damit eignet sich die Dichtung in erster Linie für drucklose Systeme oder Einbausituationen mit geringem Staudruck. Für Anwendungen mit höheren Systemdrücken sind druckentlastete Dichtungskonzepte erforderlich.
Die Konstruktion ohne Schutzlippe verringert das Reibmoment an der rotierenden Welle. Dadurch entsteht im Betrieb weniger Reibungswärme, was den Verschleiß an Welle und Dichtkante verringert. Diese Ausführung bietet sich an, wenn die Dichtstelle im Inneren einer Maschine liegt oder gegen Schmutzeintrag gekapselt ist.
Vor der Montage sollten Sie die Dichtlippe und die Wellenlauffläche leicht benetzen, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Ein passendes Einpresswerkzeug überträgt die Kraft gleichmäßig auf den Außenbereich. Zudem sollten scharfkantige Wellenabsätze vorübergehend abgedeckt werden, damit die Dichtkante beim Aufschieben unbeschädigt bleibt.
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