W65-95-10  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W65-95-10  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-95-10 VIT

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
95 mm
Breite
10 mm
Material
FKM (Viton)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-15 bis +200 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus rost- und säurebständigem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-95-10 VIT
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-95-10 VIT

Der Wellendichtring W65-95-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei Temperaturen bis +200 °C im Gehäuse ab.

Dieser Radial-Wellendichtring schützt rotierende Wellen und Lagerstellen vor austretendem Schmierstoff. Der Wellendichtring W65-95-10 VIT verfügt über die Abmessungen 65 mm Innendurchmesser, 95 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 10 mm. Durch den Werkstoff FKM, auch bekannt als Viton, eignet sich das Dichtelement für thermisch und chemisch anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn herkömmliche Standardwerkstoffe an thermische Belastungsgrenzen stoßen.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W65-95-10 VIT im Betrieb?

Das Dichtelement dient primär der Abdichtung von Schmierstoffen in rotierenden Wellenanwendungen, bei denen hohe Betriebstemperaturen auftreten. Durch den weiten Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad widersteht der FKM-Werkstoff aggressiven Medien, synthetischen Schmierölen und thermischer Beanspruchung. Der Einsatz erfolgt vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie in Aggregaten mit erhöhten Temperaturanforderungen. Da dieser Radialwellendichtring ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, minimiert er die Reibleistung an der Welle in sauberen Umgebungen.

Welche Besonderheiten zeichnen diesen FKM-Wellendichtring aus?

Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser unterstützt den dichten Sitz im Aufnahmegehäuse, selbst bei leichter Oberflächenrauheit der Gehäusebohrung. Der gummierte Außenmantel gleicht zudem unterschiedliche Wärmeausdehnungen der Bauteile aus. Für den radialen Anpressdruck der Dichtkante sorgt eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Das Dichtelement ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Vor dem Einbau sind eine saubere Wellenoberfläche sowie eine Schmierung der Dichtlippe zu beachten.

Welche Maße hat der Wellendichtring W65-95-10 VIT?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 95 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Vor dem Einbau sollten Wellendurchmesser und Gehäusesitz kontrolliert werden, um den passgenauen Sitz zu prüfen.

Welcher Temperaturbereich ist für den Wellendichtring W65-95-10 VIT zulässig?

Der Dichtring deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Diese Wärmebeständigkeit verdankt das Bauteil dem Elastomer FKM (Viton), das auch bei anhaltender Temperatureinwirkung formstabil bleibt und einer vorzeitigen Verhärtung der Dichtlippe entgegenwirkt.

Was bedeutet der Werkstoff FKM bei diesem Radial-Wellendichtring?

FKM steht für Fluorkautschuk, handelsüblich oft als Viton bezeichnet. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Beständigkeit gegen aggressive synthetische Öle, Kraftstoffe sowie hohe Temperaturen aus, wodurch er sich von Standardwerkstoffen wie NBR unterscheidet.

Warum besitzt der Wellendichtring W65-95-10 VIT eine Edelstahlfeder?

Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt für eine radiale Vorspannung der Dichtkante auf der Welle. Der korrosionsbeständige Federstahl schützt das Spannelement vor Rostbildung bei Kontakt mit feuchten oder chemisch anspruchsvollen Medien.

Bis zu welchem Druck ist dieser Wellendichtring einsetzbar?

Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform sind primär für drucklose Gehäuse oder minimale Druckdifferenzen konzipiert, um Schmiermittel am Wellendurchtritt im Innenraum zu halten.

Wann ist ein Dichtring ohne Schutzlippe die richtige Wahl?

Eine Ausführung ohne Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der Kontaktfläche als Ringe mit zusätzlicher Staublippe. Sie eignet sich für saubere Baugruppen, bei denen keine Schmutzpartikel von außen an die Dichtkante gelangen und ausschließlich das Austreten von Schmierstoff verhindert werden soll.

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