DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W65-80-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W65-80-8 VIT dient zur radialen Abdichtung von Wellen in rotierenden Maschinenteilen. Mit den Abmessungen 65 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring in Gehäusebohrungen mit entsprechendem Sitz. Die Fertigung aus FKM (Viton) ermöglicht den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad. Eine Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt für die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle.
Dieses Dichtelement kommt in Aggregaten zum Einsatz, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen auftreten. Der Werkstoff FKM ist chemisch beständig gegenüber Schmierölen sowie Fetten. Die Bauform ist druckbeständig bis maximal 0,5 bar und hält Schmierstoffe im Gehäuseinneren zurück. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, erzeugt der Ring ein vergleichsweise geringes Reibmoment an der Dichtkante.
Bei der Auslegung der Dichtstelle spielt die thermische und chemische Beständigkeit eine zentrale Rolle. Die Kautschukummantelung am Außenmantel unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei wärmebedingten Ausdehnungen des Gehäuses. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl mindert das Korrosionsrisiko bei Berührung mit aggressiveren Medien. Für die Funktion ist eine passende Oberflächenbeschaffenheit der Gegenlauffläche auf der Welle erforderlich.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm für die Aufnahme der Welle, einen Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Bauhöhe von 8 mm. Diese Nennmaße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Dichtungssitze industrieller Baugruppen.
Das Elastomer FKM ist für den Betrieb bei Temperaturen von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Dadurch behält das Dichtelement auch bei starker Erwärmung seine elastischen Eigenschaften, wodurch die Dichtfunktion im vorgegebenen Temperaturbereich erhalten bleibt.
Der Wellendichtring verfügt ausschließlich über eine primäre Dichtlippe. Durch den Verzicht auf eine vorgeschaltete Staublippe entsteht im Betrieb weniger Reibungswärme an der Kontaktfläche. Bei staubiger Umgebung sollte die Abdichtung durch konstruktive Schutzmaßnahmen wie Labyrinthdichtungen oder Abdeckungen ergänzt werden.
Die Druckbeständigkeit des Wellendichtrings liegt bei maximal 0,5 bar. Das Bauteil ist als drucklose Berührungsdichtung konzipiert, die primär dem Rückhalt von drucklosem Schmieröl oder Schmierfett innerhalb des Maschinengehäuses dient.
Die Zugfeder stützt die Dichtkante radial gegen die rotierende Wellenoberfläche ab. Die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl mindert das Risiko chemischer Korrosion durch aggressive Schmierstoffe, Kondensat oder chemische Zusätze im abgedichteten Medium.
Der elastomerummantelte Außenmantel erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht kleinere Unebenheiten der Gehäusebohrung aus. Zudem unterstützt die Ummantelung die statische Abdichtung bei thermischer Ausdehnung metallischer Gehäusewerkstoffe.
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