DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W60-75-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C mediumsdicht ab.
Der Wellendichtring W60-75-8 VIT dient dem Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Bei Maßen von 60 mm Innendurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite kommt die Dichtung in anspruchsvollen Aggregaten zum Einsatz. Durch den Werkstoff FKM (Viton) ist der Radial-Wellendichtring für einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Die elastomere Kautschukummantelung am Außenmantel unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei thermischer Ausdehnung des Gehäuses.
Dieses Dichtelement dichtet Maschinenelemente ab, bei denen Standardelastomere thermisch an Grenzen stoßen. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben, Pumpen oder Antriebswellen mit thermischer Beanspruchung bis +200 Grad. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, reduziert der Ring die Reibleistung an der Gegenlauffläche. Konstruktionen mit geringer äußerer Staubbelastung oder vorgeschalteten Dichtstufen nutzen diesen gezielten Aufbau, um Reibungswärme an der Welle zu minimieren.
Der Werkstoff FKM ist für Umgebungen mit synthetischen Schmierstoffen und erhöhter Betriebstemperatur von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl liefert den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der 60-mm-Welle, auch bei Kontakt mit chemisch anspruchsvollen Medien. Bei der Konstruktion ist die Druckbeständigkeit zu beachten: Das Bauteil eignet sich für Belastungen bis maximal 0,5 bar und ist primär für drucklose Gehäuse ausgelegt.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 75 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 8 mm auf. Diese Maße müssen präzise zur Einbaustelle passen, um den passgenauen Sitz im Gehäuse sowie den vorgesehenen Anpressdruck der Dichtlippe zu unterstützen.
Der verwendete Fluorkautschuk FKM (Viton) deckt einen Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad ab. Dadurch bleibt das Material auch bei hoher thermischer Belastung formstabil und dichtet rotierende Wellen ab, wenn Standardelastomere thermisch an Grenzen stoßen.
Die integrierte Feder drückt die Dichtlippe mit definierter Radialkraft auf die rotierende Welle. Die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl schützt die Feder vor korrosiven Einflüssen durch aggressive Schmierstoffe oder Kondensat, wodurch die radiale Vorspannung auch unter widrigen Umgebungsbedingungen erhalten bleibt.
Bei einem kautschukummantelten Wellendichtring besteht die äußere Mantelfläche aus Elastomer. Diese Ummantelung erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung sowie unterschiedliche Wärmeausdehnungen von Gehäuse und Ring im Vergleich zu metallischen Außenmänteln elastisch aus.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar spezifiziert. Der Wellendichtring dient in erster Linie der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen gegen die Umgebung. Bei höheren Betriebsdrücken sind druckfeste Spezialdichtungen nötig, um ein Verformen der Dichtlippe zu vermeiden.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staubschutzlippe senkt die Reibung sowie die Erwärmung an der Berührungsfläche der Welle. Diese Bauform empfiehlt sich für geschlossene Bauräume ohne äußeren Staubanfall oder für Anlagen, bei denen externe Dichtelemente wie Spaltdichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen.
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