DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W55-90-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser bei Temperaturen bis +200 °C im Gehäuse ab.
Der Wellendichtring W55-90-10 VIT schützt rotierende Wellen und nachgelagerte Maschinenelemente vor Schmierstoffverlust und trennt Medien im Gehäuse. Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 10 mm entspricht diese Radial-Wellendichtung gängigen Bauraummaßen. Das Dichtungsmaterial FKM (Viton) zeichnet sich durch thermische Beständigkeit aus und eignet sich für anspruchsvolle Umgebungen mit synthetischen Ölen.
Dieser Radial-Wellendichtring dient zur Abdichtung von Schmierstoffen in Gehäusen mit rotierenden Wellen. Durch den Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad arbeitet der Dichtring bei starker Hitzeentwicklung in thermisch beanspruchten Gehäusekonstruktionen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe gefertigt ist, entsteht an der Kontaktfläche geringere Reibungswärme, was kontinuierlichen Drehzahlen zugutekommt.
Die Kombination aus Fluorkautschuk und einer Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt vor vorzeitigem Ausfall bei aggressiven Medien. Die Zugfeder hält die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Gegenlauffläche stabil. Der kautschukummantelte Außenmantel unterstützt den statischen Festsitz in der Gehäusebohrung. Das Bauteil ist auf eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Der Wellendichtring W55-90-10 VIT hat einen Innendurchmesser von 55 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm für die Gehäuseaufnahme und eine Breite von 10 mm. Diese Dimensionen erlauben den Austausch in entsprechenden Passsitzen im Maschinenbau.
Der Dichtring deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Der Werkstoff FKM behält seine Flexibilität und Dichtwirkung auch bei höheren Betriebstemperaturen bei, wie sie in thermisch beanspruchten Baugruppen auftreten.
Das Element ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar spezifiziert. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform eignen sich vorrangig für drucklose Gehäuse oder Systeme mit minimaler Druckbeaufschlagung, um den Austritt von Schmiermitteln zu verhindern.
Die ringförmige Zugfeder presst die Dichtkante gleichmäßig an die rotierende Wellenoberfläche an. Durch die Ausführung aus rost- und säurebeständigem Stahl widersteht die Feder korrosiven Einflüssen durch Schmierstoffadditive, Kondenswasser oder chemische Rückstände im Betriebsumfeld.
Ein kautschukummantelter Außenring gleicht minimale Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Die elastische Hülle erleichtert das Einpressen und dichtet den äußeren Sitz auch bei thermischer Ausdehnung des Gehäuses gegen Leckagen ab.
Dichtringe ohne Schutzlippe erzeugen an der Gegenlauffläche weniger Reibung als zweilippige Varianten. Dies reduziert die Temperaturentwicklung an der Welle. Sie kommen in sauberen Bauräumen zum Einsatz, bei denen keine Partikel von außen an die primäre Dichtlippe gelangen.
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