W50-65-8  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W50-65-8  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-8 VIT

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
65 mm
Breite
8 mm
Material
FKM (Viton)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-15 bis +200 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus rost- und säurebständigem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-8 VIT
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-65-8 VIT

Der Wellendichtring W50-65-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad ab.

Der Wellendichtring W50-65-8 VIT dient der Abdichtung von rotierenden Wellen in anspruchsvollen Umgebungen. Mit den Abmessungen von 50 mm Innendurchmesser, 65 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite trennt dieser Radial-Wellendichtring Schmierstoffe wirksam vom Außenbereich. Durch den Werkstoff FKM (Viton) eignet sich der Dichtring für Einsatzbereiche mit chemischen Medien und thermischen Belastungen.

Für welche Einsatzbereiche ist der Wellendichtring W50-65-8 VIT ausgelegt?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe thermische Beanspruchungen oder chemisch anspruchsvolle Schmierstoffe vorliegen. Die Ausführung ohne Schutzlippe eignet sich für geschlossene Bauräume ohne direkte externe Staubbelastung. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben, Pumpen und Antriebssystemen mit Betriebstemperaturen zwischen -15 und +200 Grad. Die verbaute Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt auch bei aggressiveren Betriebsmedien für eine beständige radiale Anpresskraft der Dichtlippe.

Welche Materialeigenschaften zeichnen den FKM-Dichtring W50-65-8 VIT aus?

Der Fluorkautschuk FKM zeichnet sich durch hohe chemische Beständigkeit gegenüber synthetischen Ölen, Kraftstoffen sowie Fetten aus. Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäuse aus und schont die Aufnahmebohrung beim Einpressen. Bei Druckbelastungen ist dieser Dichtring bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung auf eine drallfreie Wellenoberfläche sowie den korrekten Sitz, damit die Federkraft gleichmäßig auf die Welle übertragen wird.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring W50-65-8 VIT?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 65 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 8 mm. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Maßprüfung von Welle und Gehäuse, um einen passgenauen Sitz des Dichtrings zu unterstützen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material FKM ausgelegt?

Der Werkstoff FKM (Viton) deckt einen Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad ab. Durch diese Beständigkeit eignet sich der Dichtring gezielt für thermisch anspruchsvolle Anwendungen in Industrieaggregaten oder Heißgetrieben, bei denen elastische Eigenschaften dauerhaft gefordert sind.

Bis zu welchem Druck bleibt dieser Dichtring funktionsfähig?

Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Bei drucklosen Systemen oder geringfügigen Überdrücken durch Schmierstoffumwälzung behält die Dichtlippe ihre Form. Für Anwendungen mit höheren Betriebsdrücken sind Dichtungen mit zusätzlicher Druckabstützung erforderlich.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl?

Die Zugfeder spannt die Dichtlippe radial auf die umlaufende Welle vor. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl beugt Korrosionsschäden an der Feder vor, wenn aggressive Schmierstoffe, Kondenswasser oder chemische Dämpfe an die Federseite des Rings gelangen.

Warum besitzt diese Variante keine zusätzliche Staublippe?

Modelle ohne Schutzlippe weisen eine geringere Reibleistung und geringere Temperaturentwicklung an der Welle auf. Sie kommen in sauberen Maschineninnenräumen oder bei Einbaustellen zum Einsatz, die bereits durch vorgelagerte Labyrinthe, Kappen oder Dichtelemente vor Schmutzeintrag von außen geschützt sind.

Welchen Vorteil bietet die Kautschukummantelung am Außendurchmesser?

Die elastische Außenfläche unterstützt die statische Dichtwirkung in der Gehäusebohrung. Zudem erleichtert der Kautschukmantel das schonende Einpressen in Gehäusewerkstoffe mit unterschiedlicher Wärmeausdehnung, da Unebenheiten der Bohrung elastisch überbrückt werden.

Freudenberg FST GmbH
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