W50-62-5  BAOF Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W50-62-5  BAOF Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-62-5 BAOF

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
5 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-62-5 BAOF
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W50-62-5 BAOF

Kautschukummantelter Wellendichtring W50-62-5 BAOF aus NBR mit den Maßen 50x62x5 mm für druckarme Abdichtungen bis 0,5 bar.

Der Wellendichtring W50-62-5 BAOF dichtet rotierende Maschinenteile bei mäßigen Beanspruchungen gegen Schmierstoffaustritt ab. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer geringen Breite von 5 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für kompakte Bauräume. Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Durch die federlose Konstruktion erzeugt die Dichtkante geringe Reibungskräfte an der Welle.

In welchen Anwendungen kommt der Wellendichtring W50-62-5 BAOF zum Einsatz?

Dieser Dichtring dient vor allem der Abdichtung fettgeschmierter Lagerstellen oder als Sekundärdichtung gegen Schmierfettaustritt. Durch die druckbeständige Auslegung bis maximal 0,5 bar ist der Ring für drucklose Systeme oder geringe Druckunterschiede konzipiert. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen, bei denen der Einbauraum in axialer Richtung auf 5 mm begrenzt ist. Der Ring hält Schmierstoffe bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad im System.

Was zeichnet die kautschukummantelte Bauform ohne Zugfeder aus?

Die Ausführung BAOF besitzt einen kautschukummantelten Außenmantel aus NBR. Diese Ummantelung gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus und beugt Passungsrost vor. Weil die Bauform ohne Zugfeder ausgeführt ist, übt die Dichtlippe einen geringeren Anpressdruck auf die Wellenoberfläche aus. Das reduziert die Reibleistung und Reibungswärme im laufenden Betrieb. Da keine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe vorhanden ist, eignet sich das Bauteil primär für saubere Umgebungsbedingungen ohne starken Schmutzanfall.

Welche Maße hat der Wellendichtring W50-62-5 BAOF?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 62 mm für die Aufnahme in der entsprechenden Gehäusebohrung. Mit einer schmalen Baubreite von 5 mm beansprucht die Dichtung wenig axialen Bauraum und lässt sich in kompakten Gehäusekonstruktionen montieren.

Was bedeutet die Bezeichnung BAOF bei diesem Dichtring?

Die Kennzeichnung BAOF beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig kautschukummantelten Außenmantel, der ohne Zugfeder und ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist. Durch den Verzicht auf eine Wurmfeder drückt die Dichtkante lediglich mit ihrer Eigenspannung an die Welle. Dies minimiert Reibungsverluste und schont die Wellenoberfläche bei Anwendungen mit mäßigen Dichtanforderungen.

Für welche Medien und Temperaturen eignet sich der Werkstoff NBR?

NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) widersteht mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Elastomer deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Bei höheren thermischen Anforderungen oder abweichenden Medien sind gesonderte Werkstoffausführungen zu prüfen, während NBR den Standardbereich abdeckt.

Wie viel Druck hält der Wellendichtring W50-62-5 BAOF stand?

Die Konstruktion ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standardmäßige Radial-Wellendichtringe dienen der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen. Treten im System höhere Überdrücke auf, kann sich die federlose Dichtlippe verformen oder von der Welle abheben. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Dichtungen mit verstärkter Lippe erforderlich.

Welchen Nutzen hat die Kautschukummantelung am Außendurchmesser?

Der gummierte Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Riefen, fertigungsbedingter Oberflächenrauheit oder geteilten Gehäusen ab. Zudem gleicht das Elastomer unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäusewerkstoff und Dichtringkörper aus. Beim Einpressen verringert die Gummischicht das Risiko von Riefenbildung in der Aufnahmebohrung und wirkt Passungsrost entgegen.

Wann empfiehlt sich ein Wellendichtring ohne Schutzlippe?

Ausführungen ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe kommen zum Einsatz, wenn die Einbaustelle bereits durch eine geschlossene Gehäusekonstruktion vor Schmutz geschützt ist. Das Fehlen der zweiten Lippe reduziert das axiale Einbaumaß auf 5 mm und vermeidet zusätzliche Reibleistung an der Gegenlauffläche, was die Wärmeentwicklung an der Welle gering hält.

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