DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W40-47-4 BAOF (40x47x4 mm) aus NBR dichtet rotierende Wellen bei geringen Drücken bis 0,5 bar ab.
Der Wellendichtring W40-47-4 BAOF dichtet rotierende Wellen mit einem Durchmesser von 40 mm gegen den Austritt von Schmierstoffen ab. Mit einem Außendurchmesser von 47 mm und einer schmalen Breite von 4 mm eignet sich diese Radialdichtung für kompakte Bauräume. Der Dichtkörper besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Bei Konstruktionen mit geringer Einbautiefe erweist sich die schlanke Geometrie dieses Bauteils im industriellen Maschinenbau als zweckmäßig.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen und Gehäusedurchführungen ab, bei denen Schmierfette oder drucklose Flüssigkeiten im System gehalten werden sollen. Durch den Verzicht auf eine Zugfeder arbeitet die Dichtlippe mit geringerer Reibung auf der Welle. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen und Gehäusedurchführungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die Auslegung begrenzt den zulässigen Betriebsdruck auf maximal 0,5 bar, weshalb das Bauteil vor allem bei drucklosen Aggregaten zum Einsatz kommt.
Die kautschukummantelte Außenfläche verbessert den Dichtsitz in der Gehäusebohrung, selbst bei leicht rauen Aufnahmebohrungen oder thermischer Ausdehnung. Da die Bauform BAOF ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich primär für saubere Umgebungen ohne starke externe Staubbelastung. Achten Sie vor dem Einbau auf eine glatte Wellenoberfläche im Kontaktbereich der Dichtkante. Für die Montage empfiehlt sich ein leichtes Einölen des Außenmantels, um das Einpressen in den Gehäusesitz zu erleichtern.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Bauhöhe von 4 mm auf. Diese kompakten Maße erlauben die Integration in Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Achten Sie auf eine saubere Passung beider Kontaktflächen.
Die Bezeichnung BAOF steht für eine Bauform mit elastomerummanteltem Außenmantel, die ohne Zugfeder und ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist. Diese Konstruktion erzeugt ein reduziertes Reibmoment an der Welle. Sie eignet sich vorrangig zum Zurückhalten von Schmierstoffen in Umgebungen ohne direkte Schmutz- und Staubeinwirkung von außen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei üblichen Schmierölen und Schmierfetten. Bei dauerhaft höheren thermischen Beanspruchungen sollten alternative Werkstoffe wie Fluorkautschuk geprüft werden.
Diese Ausführung ist für eine maximale Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Das Dichtelement dient dem drucklosen Abdichten von Schmierstoffen oder leichtem Überdruck. Bei Systemen mit höherem Betriebsdruck sind spezielle druckbelastbare Radialdichtringe mit verstärkter Lippenabstützung erforderlich.
Ein gummierter Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei erhöhter Oberflächenrauheit oder geteilten Gehäusen ab. Zudem gleicht das Elastomer leichte Wärmedehnungen zwischen Dichtring und Aufnahmebohrung aus. Beim Einpressen verringert der Kautschukmantel zudem das Risiko von Gehäusebeschädigungen gegenüber metallischen Außenringen.
Bestreichen Sie die Welle und die Dichtlippe vor dem Aufschieben dünn mit Schmierstoff, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Führen Sie den Ring rechtwinklig zur Achse mit einem geeigneten Einpresswerkzeug ein. Schützen Sie die Dichtkante beim Überstreifen über scharfe Wellenkanten, Nuten oder Gewindegänge durch Montagehülsen.
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