DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W45-90-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 90 mm gegen Flüssigkeitsaustritt ab.
Der Radial-Wellendichtring W45-90-10 BASL dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 10 mm entspricht das Bauteil gängigen Einbauräumen. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Durch den elastomeren Außenmantel sitzt der Ring fest im Gehäuse und gleicht thermische Dehnungen sowie fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung aus.
Die Dichtung schirmt rotierende Wellen gegen den Austritt von Schmierstoffen ab und verhindert das Eindringen externer Partikel. Neben der primären Dichtlippe verfügt die Bauform BASL über eine zusätzliche Staublippe zum Schutz vor Schmutz und Spritzwasser. Das Bauteil ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Lippe auf der Welle und hält den Dichtkontakt bei Wellenbewegungen aufrecht.
Der gummierte Außenmantel dichtet den Sitzbereich zur Gehäusebohrung statisch ab und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen aus. Die elastische Oberfläche verhindert Beschädigungen der Aufnahmebohrung beim Einpressen. Bei der Montage empfiehlt sich eine Fase an der Welle, um die Dichtkante sowie die integrierte Zugfeder beim Aufschieben zu schonen. Ein Einbringen von Fett in den Zwischenraum zur Schutzlippe verringert die Reibung während der ersten Umdrehungen.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 90 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 10 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum in Ihrer Baugruppe.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt eine Bauform mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser und einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Schmutz. Der elastische Außenmantel verbessert die Dichtwirkung gegenüber der Gehäusebohrung, während die Staublippe die eigentliche Dichtkante vor partikulären Verunreinigungen von außen schützt.
Der hier verarbeitete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In dieser Spanne behält das Elastomer seine notwendige Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten.
Die Ausführung ist für den Einsatz bei drucklosen Systemen oder moderaten Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Überdrücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Bauart konstruktiv nicht vorgesehen, da sich die Lippenanpressung verändern und der Verschleiß stark ansteigen würde.
Die im Dichtring integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine kontinuierliche Radialkraft auf die Dichtlippe. Dadurch liegt das Elastomer gleichmäßig an der rotierenden Welle an und gleicht geringe Maßabweichungen sowie temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Werkstoffs aus.
Richten Sie die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder zum abzudichtenden Medium hin aus, also in der Regel in Richtung Gehäuseinnenraum. Die außenliegende Staublippe zeigt nach außen, um eindringenden Schmutz abzuweisen. Vor dem Aufschieben schützt ein Anfasen der Welle die feine Dichtkante vor Einkerbungen.
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