DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W68-95-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 68 mm Durchmesser bei 95 mm Gehäusebohrung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W68-95-10 BA dient dem Abdichten rotierender Maschinenteile gegen das Austreten von Schmiermitteln. Mit einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 10 mm passt diese Radialdichtung exakt in standardisierte Gehäusebohrungen. Das Elastomer NBR (Perbunan) verleiht dem Ring eine gute chemische Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierölen und Fetten. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Welle konstant aufrecht.
Typische Einsatzbereiche dieser Radialdichtung finden sich in Aggregaten und Wellenführungen, bei denen flüssige oder pastöse Schmierstoffe im System verbleiben sollen. Das Dichtelement ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und eignet sich für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Da die Dichtung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe ausgeführt ist, minimiert sie die Reibleistung an der rotierenden Welle in bereits geschützten Einbauräumen.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche gleicht thermische Dehnungen des Gehäuses sowie geringe Oberflächenrauheiten in der Bohrung aus. Die Gummischicht erleichtert das Einpressen des Dichtrings und mindert das Risiko von Beschädigungen an der Gehäusebohrung bei Leichtmetallwerkstoffen. Die Bauform BA wird vor allem bei Gehäusen mit geteilter Fuge oder bei thermischen Schwankungen gewählt, um eine statische Dichtheit am Außenmantel zu erzielen.
Dieser Radial-Wellendichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 68 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 95 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Dimensionen definieren die passende Aufnahme im Lagergehäuse und auf der Wellenoberfläche.
NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bekannt, besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber herkömmlichen Mineralölen, Schmierfetten und Wasser. Das Material deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und bietet eine solide Abriebfestigkeit im täglichen industriellen Betrieb.
Die innenliegende Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die flexible Dichtlippe mechanisch ab. Sie sorgt dafür, dass die Dichtkante auch bei Schwingungen, leichten Rundlauffehlern oder fortschreitendem Verschleiß mit gleichmäßigem Anpressdruck an der rotierenden Wellenoberfläche anliegt.
Die Dichtung ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem leichten Überdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Druckwerten wölbt sich die Dichtlippe unzulässig auf, weshalb Sie in solchen Fällen spezielle Druck-Wellendichtringe einsetzen sollten.
Dichtungen ohne Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit geringere Erwärmung an der Welle. Sie kommen dort zum Einsatz, wo die Dichtstelle bereits intern vor externem Staubbefall oder Schmutzwasser geschützt ist, beispielsweise in geschlossenen Getriebekammern oder gekapselten Motoren.
Der elastische Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Riefen oder größerer Wärmeausdehnung statisch zuverlässig ab. Er vermindert das Risiko von Beschädigungen bei der Gehäusemontage und dichtet auch bei geteilten oder aus Aluminium bestehenden Maschinengehäusen sicher ab.
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