DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W58-78-13 BA (58x78x13 mm) aus NBR dichtet rotierende Wellen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad gegen austretende Schmierstoffe ab.
Der Wellendichtring W58-78-13 BA dichtet rotierende Wellen mit 58 mm Durchmesser gegen das Austreten von Schmierfetten und Schmierölen ab. Bei einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Breite von 13 mm sitzt das Dichtelement fest in der Gehäusebohrung. Gefertigt aus Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR, Perbunan), deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die radiale Anpressung an der Welle aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Bauteilen zum Einsatz, bei denen flüssige Schmierstoffe im Inneren des Gehäuses gehalten werden sollen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, minimiert sie die Reibleistung an der Welle. Typische Anwendungen finden sich an Wellendurchführungen mit mäßiger äußerer Schmutzbelastung. Die Konstruktion ist für einen Druck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den Einbau in die Gehäusebohrung und gleicht geringfügige thermische Ausdehnungen oder Rauheiten der Aufnahme elastisch aus. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass die Dichtstelle vor äußerem Staubeintrag geschützt bleibt, da dieses Modell ohne Schutzlippe gefertigt wird. Eine saubere Gegenlauffläche auf der Welle begünstigt den Betrieb. Die Benetzung der Dichtlippe vor dem Einbau trägt zur Vermeidung von Trockenlauf beim ersten Anlaufen bei.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt eine gummierte Außenfläche der Bauform BA, eine 58 mm Innenbohrung, 78 mm Außendurchmesser und 13 mm Baubreite. Gefertigt aus NBR, dichtet er bei Temperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl presst die Dichtlippe an die Welle.
Der gummierte Außenmantel dichtet gegen die Gehäusebohrung ab, selbst bei thermischer Ausdehnung oder leichten Riefen im Gehäuse. Zudem vereinfacht die Elastomerhülle das Einpressen in den Lagersitz und mindert das Risiko von Passungsrost zwischen Gehäuse und Dichtring.
Ein Modell ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugt weniger Reibung und geringere Temperaturentwicklung an der Kontaktfläche der Welle. Es eignet sich für geschlossene Bauräume oder Gehäuse, die keiner direkten Staub- und Schmutzeinwirkung von außen ausgesetzt sind. Das reduziert den mechanischen Verschleiß an der Wellenoberfläche.
Das Dichtelement ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar konzipiert. Bei höheren Drücken kann sich die elastische Dichtlippe verformen, was zu erhöhtem Abrieb und Undichtigkeiten führt. Für höhere Betriebsdrücke sind druckfeste Sonderbauformen erforderlich.
Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR bzw. Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten aus. Das Elastomer deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Für aggressive Medien oder deutlich höhere Temperaturen werden elastomere Alternativen wie FKM genutzt.
Vor dem Einbau empfiehlt sich das Benetzen von Dichtlippe und Welle mit Schmierstoff, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Die Welle sollte eine Fase zur schonenden Einführung aufweisen. Ein rechtwinkliges Einpressen mit geeignetem Werkzeug über den Außendurchmesser verhindert Beschädigungen des Dichtrings.
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