DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,26 € |
| 50 | 10% | 4,98 € |
| 150 | 15% | 4,71 € |
| 250 | 20% | 4,44 € |
Der Wellendichtring W50-62-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser bei 62 mm Gehäusebohrung und 7 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W50-62-7 BA dient dem Abdichten rotierender Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen. Durch den Werkstoff NBR eignet sich diese Radialdichtung für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Bauteil verfügt über 50 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser sowie 7 mm Bauhöhe. Die Dichtung hält Betriebsdrücken von bis zu 0,5 bar stand und deckt Temperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse gehalten werden soll. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen und Lagerstellen des allgemeinen Maschinenbaus. Da die Ausführung ohne Schutzlippe konstruiert ist, eignet sich der Dichtring vor allem für Einbaustellen in geschützten Gehäusen, an denen keine externe Schmutzbelastung auf die Dichtkante trifft.
Der gummierte Außenmantel aus NBR gleicht thermische Dehnungen und Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Zudem verringert der elastische Außenumfang das Risiko von Passungsrost und erleichtert den passgenauen Einbau in Leichtmetall- sowie geteilten Gehäusen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpresskraft der Dichtlippe auf der Welle. Vor dem Einpressen empfiehlt sich ein leichtes Benetzen des Außenmantels mit Schmiermittel.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 50 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 62 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum im Aggregat. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung auf Übereinstimmung mit diesen Nennmaßen.
Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) bietet gute Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette und Wasser. Für aggressive Chemikalien, Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder stark polare Lösungsmittel eignet sich dieser Werkstoff hingegen kaum. Der zulässige Temperatureinsatzbereich dieses Dichtrings liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius.
Die Konstruktion ist für einen maximalen Überdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorwiegend der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen. Bei Betriebsbedingungen oberhalb von 0,5 bar kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmiermittelaustritt führen kann.
Dichtringe ohne Schutzlippe erzeugen im Betrieb ein geringeres Reibmoment und reduzieren dadurch die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Diese Bauform kommt bevorzugt in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen von außen keine Fremdkörper, Schmutzpartikel oder Spritzwasser an die Dichtstelle gelangen. Für staubige Umgebungen empfehlen sich oft Varianten mit Staublippe.
Eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung auf der Welle. Sie hält den Berührungskontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche auch bei Wellenbewegungen oder Temperaturschwankungen aufrecht. Dadurch unterstützt die Zugfeder den Dichteffekt über den gesamten Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius.
Richten Sie die Dichtlippe mit der Zugfeder dem abzudichtenden Medium zu, wenn Sie Schmiermittel im Gehäuse zurückhalten möchten. Soll primär das Eindringen von Flüssigkeiten in das Gehäuse verhindert werden, zeigt die Lippe nach außen. Achten Sie beim Einbau auf einen rechtwinkligen Sitz zur Wellenachse ohne Verkanten des Außenmantels.
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