DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W48-80-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 48 mm Durchmesser bei 80 mm Gehäusebohrung und 10 mm Einbaubreite wirksam ab.
Für rotierende Wellen in Aggregaten und Maschinen bietet der Wellendichtring W48-80-10 BA eine erprobte Radialabdichtung. Die Dichtung trennt Medienräume gegen austretendes Schmieröl oder Fett ab. Durch den Elastomerwerkstoff NBR eignet sich diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der rotierenden Welle.
Drehende Wellen im allgemeinen Maschinenbau erfordern einen wirksamen Schutz vor Medienverlust. Typische Einsatzbereiche finden sich an Getriebewellen oder allgemeinen Lagerstellen, an denen flüssige Schmierstoffe auf Mineralölbasis im System verbleiben sollen. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe erzeugt das Dichtelement geringe Reibung und ist für Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt.
Der gummierte Außenmantel der Bauform BA gleicht thermische Ausdehnungen sowie fertigungsbedingte Rauheiten in der Gehäusebohrung aus. Die Gehäuseaufnahme erfährt beim Einpressen keine metallische Beschädigung, was weichere Werkstoffe schont. Zudem bewirkt die Kautschukummantelung einen dichten statischen Sitz in der 80 mm Gehäuseaufnahme, während die Zugfeder die Dichtlippe gleichmäßig auf der Welle führt.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 48 mm, passend für die Welle. Der Außendurchmesser beträgt 80 mm für die Aufnahme in der Gehäusebohrung, die Bauhöhe misst exakt 10 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen gängigen Normmaßen für industrielle Radial-Wellendichtringe.
Gefertigt ist der Dichtring aus NBR, auch bekannt als Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder Perbunan. Dieser Elastomerwerkstoff zeichnet sich durch gute chemische Beständigkeit gegenüber herkömmlichen Mineralölen, Schmierfetten und Wasser aus. Die innenliegende Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und stützt die Dichtlippe ab.
Das NBR-Material ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Kautschuk seine flexiblen Dichteigenschaften bei. Für Anwendungen oberhalb von 100 Grad Celsius sollten alternative Elastomerwerkstoffe wie Fluorkautschuk geprüft werden.
Diese Bauform ist für den drucklosen Betrieb konzipiert und hält Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar stand. Ein höherer Betriebsdruck kann die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß und Leckagen führen würde. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Sonderausführungen mit verstärkter Lippenkontur erforderlich.
Nein, diese Variante ist ohne Schutz- oder Staublippe gefertigt. Das Bauteil besitzt eine reine Dichtkante mit integrierter Zugfeder zur Rückhaltung des Schmierstoffs. Durch das Fehlen einer zweiten Lippe entsteht im Betrieb weniger Reibungswärme, wodurch der Dichtring geringere Reibungsverluste an der Wellenlauffläche verursacht.
Die Bezeichnung BA kennzeichnet einen außen vollständig elastomerummantelten Radial-Wellendichtring. Die Kautschukschicht am Außenumfang sorgt für eine gute statische Dichtwirkung in der Gehäusebohrung. Dadurch dichtet der Ring selbst bei Gehäusen mit Wärmeausdehnung oder bei geteilten Maschinengehäusen wirksam ab.
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