W15-35-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W15-35-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W15-35-7 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
15 mm
Außendurchmesser
35 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W15-35-7 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W15-35-7 BA

Der Wellendichtring W15-35-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 15 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 35 mm und 7 mm Einbaubreite ab.

Der Radial-Wellendichtring W15-35-7 BA schützt Maschinenteile vor dem Austritt von Schmierstoffen und dichtet rotierende Wellen gegen Flüssigkeiten ab. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), deckt dieser Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante mechanisch und hält die erforderliche radiale Vorspannung auf der Welle aufrecht. Die Konstruktion ist für Anwendungen mit einem Überdruck von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W15-35-7 BA im industriellen Einsatz?

Typische Einsatzbereiche für diesen Radial-Wellendichtring finden sich im Maschinen- und Anlagenbau zur Abdichtung rotierender Wellendurchführungen. Das Elastomer NBR weist eine Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten auf. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, kommt dieser Dichtring vor allem an Einbauorten mit geringer Schmutzeinwirkung oder in Bauräumen mit vorgeschalteter Abdeckung zum Einsatz.

Welche Vorteile bietet die kautschukummantelte Ausführung BA?

Die Außenfläche dieses Dichtrings ist vollständig mit Kautschuk ummantelt. Diese elastische Hülle erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten oder geringe Wärmedehnungen des Gehäuses aus. Auch bei geteilten Gehäusen oder Leichtmetallwerkstoffen unterstützt der profilierte Gummimantel einen dichten Sitz am Außendurchmesser. Für die Montage empfiehlt sich das rechtwinklige Einpressen mit geeignetem Werkzeug, um eine Beschädigung der Dichtkante zu vermeiden.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring W15-35-7 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 35 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse und eine Breite von 7 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Standardabmessungen für Radial-Wellendichtringe dieser Größenklasse.

Welche Medien verträgt der Dichtring aus NBR?

Nitrilkautschuk (NBR / Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen, Fetten sowie Wasser aus. Für diese Medien eignet sich der Dichtring im Bereich von -30 bis +100 Grad. Bei synthetischen Schmierstoffen oder aggressiven Chemikalien sollte die chemische Beständigkeit vorab gesondert geprüft werden.

Bis zu welchem Druck ist diese Dichtung beständig?

Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 Bar. Standard-Radial-Wellendichtringe sind vorrangig für drucklose Lagerstellen oder geringe Druckunterschiede konstruiert. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe anheben oder übermäßig stark anpressen, was den Verschleiß beschleunigt und die Dichtwirkung herabsetzt.

Welche Funktion erfüllt die eingebaute Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in der rückseitigen Hohlkehle der Dichtlippe. Sie erzeugt eine radiale Anpressung der Dichtkante auf die Lauffläche der Welle. Dadurch bleibt die Dichtwirkung auch bei leichten Wellenschwingungen oder beginnendem Lippenverschleiß im laufenden Betrieb erhalten.

Was bedeutet der Verzicht auf eine Schutzlippe?

Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe verfügen lediglich über die primäre Dichtkante zur Schmierstoffrückhaltung. Dadurch entsteht weniger Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle. Allerdings bietet diese Bauform keinen zusätzlichen mechanischen Schutz gegen eindringenden Staub, weshalb die Umgebung sauber oder extern geschützt sein sollte.

Was ist bei der Montage der Dichtung zu beachten?

Beim Einbau empfiehlt sich das plane und rechtwinklige Einpressen mit geeignetem Werkzeug, damit die federbelastete Dichtlippe unversehrt bleibt. Kanten an Wellenabsätzen sollten vorab entgratet oder mit Montagehülsen überbrückt werden. Eine saubere Gehäusebohrung erleichtert den passgenauen Sitz der gummierten Außenfläche.

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