SD10-17-3 -A Wellendichtringe von INA
SD10-17-3 -A Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA SD10-17-3 -A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
9,88 mm
Außendurchmesser
17,26 mm
Breite
3 mm
Material
Polyamid und PU-Elastomer
Ausführung
Kunststoff
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
zweilippig
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,001 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
50 5% 2,05 €
100 10% 1,95 €
250 15% 1,83 €
500 20% 1,73 €
2,16 €
exkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

117 Versandfertig

Wellendichtringe INA SD10-17-3 -A
Auf Lager

Wellendichtringe INA SD10-17-3 -A

Der Wellendichtring SD10-17-3 -A von INA dichtet mit 9,88 mm Innen- und 17,26 mm Außendurchmesser kompakte Wellendurchführungen zweilippig und federlos ab.

Der Wellendichtring SD10-17-3 -A ist ein kompakter Radial-Wellendichtring für geringe Einbauräume in Maschinenbau und Antriebstechnik. Das Bauteil von INA dichtet rotierende oder axial bewegte Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Gleichzeitig schützt die Bauform vor eindringenden Schmutzpartikeln von außen. Mit einer Breite von lediglich 3 mm eignet sich dieser Dichtring besonders für schlanke Bauräume in Lagersitzen und Aggregaten. Werkstattprofis und Konstrukteure schätzen die passgenaue Kunststoffausführung für präzise Abdichtungsaufgaben.

In welchen Einsatzbereichen überzeugt der Wellendichtring SD10-17-3 -A?

Dieser zweilippige Dichtring kommt vor allem an kompakten Wellenführungen, feinmechanischen Getrieben und kompakten Lagerstellen zum Einsatz. Durch den Werkstoffverbund aus Polyamid und PU-Elastomer widersteht er mechanischem Abrieb bei axialen sowie rotatorischen Bewegungen. Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dichtet Schmiermittelräume gegenüber der Umgebung ab und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab.

Welche Vorteile bietet die zweilippige Bauform ohne Zugfeder?

Die Konstruktion verzichtet auf eine metallische Zugfeder und setzt stattdessen auf die Eigenelastizität der Lippe aus PU-Elastomer. Dadurch entfällt das Risiko von Federkorrosion oder Federverlust im Betrieb. Zwei funktionale Lippen übernehmen getrennte Aufgaben: Die primäre Dichtlippe hält den Schmierstoff in der Lagerstelle, während die vorgelagerte Schutzlippe feinen Staub und Verunreinigungen abwehrt. Achten Sie bei der Montage auf saubere Gegenlaufflächen auf der Welle, um den Verschleiß gering zu halten.

Welche Maße hat der Wellendichtring SD10-17-3 -A?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 9,88 mm für die Welle sowie einen Außendurchmesser von 17,26 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse. Die Baubreite beträgt 3 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den platzsparenden Einsatz in kompakten Gehäusen und schlanken Lageranordnungen, bei denen breitere Bauformen zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden.

Welche Funktion erfüllt die zweilippige Ausführung?

Die zweilippige Ausführung kombiniert eine primäre Dichtlippe mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die innere Lippe das Austreten von Schmierfett oder Schmieröl aus der Lagerstelle verhindert, wehrt die äußere Schutzlippe Schmutz und Staubpartikel von außen ab. Dieser zweifache Schutz erhöht die Betriebssicherheit der gesamten Lagerung auch in staubbelasteten Arbeitsumgebungen.

Aus welchem Material wird der Wellendichtring SD10-17-3 -A gefertigt?

Der Dichtring besteht aus einer Kombination von Polyamid für den stabilen Tragkörper und thermoplastischem PU-Elastomer für den Dichtlippenbereich. Polyamid sorgt für die erforderliche Formstabilität im Gehäusesitz, während das PU-Elastomer hohe Abriebfestigkeit und Elastizität an der rotierenden Welle bietet. Diese Werkstoffpaarung ermöglicht eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig guter Dichtwirkung.

Für welche Temperaturen und Betriebsdrücke ist der Dichtring geeignet?

Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Dichtung ist für einen Druck von maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet vorrangig in drucklosen Systemen oder bei sehr geringem Druckaufbau. Für Hochdruckanwendungen ist diese Ausführung nicht vorgesehen, da höhere Drücke die Dichtlippe verformen und vorzeitigen Verschleiß verursachen können.

Warum besitzt dieser Wellendichtring keine Zugfeder?

Die Bauform ohne Zugfeder nutzt die Vorspannung und Formstabilität des PU-Elastomers, um den nötigen Anpressdruck an der Welle zu erzeugen. Das Fehlen einer metallischen Feder vermeidet Risiken durch Federkorrosion oder Federverlust im Betrieb. Zudem erlaubt diese Konstruktion eine besonders geringe Gesamtbreite von lediglich 3 mm für schmale Lagersitze.

Worauf kommt es beim Einbau des Wellendichtrings an?

Vor der Montage sollten Welle und Dichtlippe leicht benetzt werden, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Der Dichtring muss rechtwinklig zur Wellenachse mit passendem Werkzeug gleichmäßig eingepresst werden. Achten Sie auf angefaste Wellenenden, damit die feinen Dichtkanten beim Aufschieben nicht beschädigt werden. Die beschriftete Bodenseite weist dabei üblicherweise zur Schmutzseite.

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/

10114188
Produkt zum Vergleich hinzugefügt.
Produkt wurde der Wunschliste hinzugefügt

Passwort zurücksetzen

Neues Konto registrieren